Morgen ab 19 Uhr: Bürgerversammlung „Viel passiert!“

Informieren Sie sich wieder über aktuelle Entwicklungen! Wir laden Sie herzlich ein zur

16. Bürgerversammlung
morgen, Dienstag (24.11.2015) ab 19:00 Uhr

Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge
Farger Straße 19, 28777 Bremen

Unter dem Motto:


 Viel passiert!

stehen u.a. die Themen:

  • Finanzministerium antwortet der BI

    Die Antwort auf unser Schreiben an Finanzminister Dr. Schäuble.
    Das Schreiben im Wortlaut und Ihre Fragen dazu.
  • BI gibt Sanierungskonzept an Senator
    Es gibt einen Sanierungsbedarf auch außerhalb des Tanklagergeländes. Jahrzehntelanges Warten auf mikrobiologische Reinigungskräfte oder aktives Handeln? Was ein Sanierungsexperte vorgeschlagen hat – und wo die Reaktion darauf aus Berlin gerade schlummert.
  • Blumenthaler Tanklagerausschuss mit BI
    Ein Rahmen zur gemeinsamen politischen Arbeit und Transparenz: Was ist dieser Ausschuss und was tut er?
  • Bericht Grundwasserschaden 
    Licht und Schatten – was haben die Sanierungsbemühungen bisher gebracht… und was nicht?
  • Ihre Fragen, Ihre Anmerkungen!
    Wie immer können Sie Ihre Fragen stellen, mitdiskutieren, andere Sichtweisen einbringen.

Kommen Ihre Nachbarn auch? Wir wohnen schließlich alle hier!

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Viel Arbeit im Hintergrund – für unser Bremer Trinkwasser

14.10.2015 So ruhig bei der BI? Mitnichten: wir sind mit Hochdruck hinterher, dass Bundesminister Schäuble und sein Ministerium endlich auf den eingebrachten Sanierungsvorschlag reagieren und eine klare Terminplanung erstellen zu lassen.

Schreiben an den Bundesfinanziminister Dr. Schäuble

Schreiben an den Bundesfinanziminister Dr. Schäuble (PDF)

Ungewöhnlich für Behörden: der Eingang des letzten Schreibens (per Einschreiben!) mit den Unterschriften der Petititon wurde nie bestätigt. Auch für das aktuelle Schreiben (Schreiben an Dr. Schäuble (PDF), Schreiben an Dr. Schäuble (Text)) haben wir den Rückschein des Einschreibens erhalten – aber noch keine Reaktion.

Die dem Umweltamt Bremen bereits im Mai 2015 vorgelegte und vorgestellte Stellungnahme des Herrn Dipl. Geol. Georg Karfusehr wurde noch vor den Sommerferien an die Oberfinanzdirektion Niedersachsen zwecks Beurteilung weitergeleitet. Die Stellungnahme beinhaltet fachlich fundamentierte Vorschläge, wie die Schadstofffahnen innerhalb von ca. 10 Jahren saniert werden könnten. Eine daraufhin neue Einschätzung zur Sanierungsmöglichkeit seitens der Oberfinanzdirektion wird nach nunmehr über 5 Monaten weiter erwartet.

Der Beirat Blumenthal hat den Tanklagerausschuss gegründet und bereitet mit den „sachkundigen Bürgern“ die gemeinsame, öffentliche Arbeit vor. Unser erlangtes Wissen wird direkt weitergegeben und somit steht einer zielorientierten Arbeit nichts im Wege. Erster geplanter Termin ist voraussichtlich der 26.10.’15. (alle Termine: hier nachlesen…)

Und nach vielen Nachfragen hat der Umweltsenator endlich die überfälligen Sachstandsberichte externer Link… die wieder nichts Gutes verheißen. Bei der ersten Durchsicht erscheint die Verseuchung des Grundwassers noch erheblicher zu sein als vermutet. Wir werden dieses Gutachten wieder verständlich aufzubereiten.

Und unsere (geschobene) nunmehr schon 17. Anwohnerversammlung am 24.11.’15 will vorbereitet sein. Also viel Arbeit im Hintergrund, denn es gilt noch so viel zu bewegen – oder überhaupt in Bewegung zu bringen!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder wollen mithelfen? Am Freitag 16.10.’15 trifft sich ab 19 Uhr der öffentliche Arbeitskreis wieder im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck Farge.

Trinkwasser geht uns alle an!

Festival der Vereine – BI ist dabei und informiert!

FdV_Teaser_WEB203.07.2015 Wir freuen und im Rahmen des Festivals der Vereine auf Burg Blomedal dabei zu sein, um mit Ihnen im direkten Gespräch über alles rund um das Tanklager zu infomieren.

Besuchen Sie uns an unserem Stand in der Scheune!

…und machen Sie bei unserem Gewinnspiel mit, in dem Sie Ihr Wissen bei diesem Thema testen können. Die eine odere andere richtige Antwort wird Sie mit Sicherheit überraschen!

Die entscheidenden Informationen zu den richtigen Antworten sind in unserem Info-Film, den Sie am Stand sehen können, enthalten.

Zu gewinnen gibt es u.a.:T-Shirt

  • Ein T-Shirt der Bürgerinitiative (externer Link: unser Fan-Shop)
  • 5 Familen-Freikarten für das Freibad Blumenthal
  • 10 Bücher „Grundlage des Lebens“
  • sowie viele Kleinpreise!

Wir sehen uns am Sonntag, 05.07.2015 auf Burg Blomedal!

Luftschlösser auf verseuchtem Grundwasser?

traumwelt15.06.2015 Seit dem vergangenen Wochenende geistern Ideen, geäußert von politischen Spitzenbeamten, über mögliche Nachnutzungskonzepte für das Tanklager Farge durch die Bremer Presselandschaft. Es ist von Wohnbebauung, Naherholungsflächen und sogar von einem zweiten „Tropical-Island“ in der Farger Heide die Rede. Auf einem Gelände, das Bremen nicht gehört, Bremen nicht kaufen will… und das noch für lange Zeit hochgradig verseucht ist.

„Ich denke, man sollte die Kirche im Dorf lassen“ so Heidrun Pörtner, erste Vorsitzende des Vereins der Bürgerinitiative Tanklager Farge. „Weder wurde bisher die Betriebsgenehmigung zurückgegeben, noch mit der umfangreichen Sanierung der extrem verseuchten Flächen begonnen.“ So wurden bisher durch Gutachter 119 Flächen identifiziert, die mehr oder minder stark durch Kraftstoffe belastet sind. Beispielsweise liegen an den zwei Verladebahnhöfen sowie dem Löschhafen schwerste Verunreinigungen des Grundwassers vor, welche akut die Trinkwassergewinnung im Wasserwerk Bremen-Blumenthal bedrohen.

„Uns wundert dabei insbesondere die Tatsache, dass die Ideen gerade jetzt auf das Papier gebracht werden, obwohl die Bremer Umweltbehörden bisher von einer Dauer der Sanierungsarbeiten bis in das Jahr 2044, also erst in 29 Jahren, ausgeht. Von der Dauer und dem Umfang des Rückbaus mal ganz abgesehen.“ ergänzt der zweite Vorsitzende Henning Leber. „Man könnte meinen, dass es sich um eine Werbekampagne unseres aktuell noch amtierenden Umweltsenators handelt.“ Trotz intensiver und weiterführender Gespräche zwischen der Bürgerinitiative und den verantwortlichen Stellen in der Bremer Umweltbehörde, sind für die betroffenen Bürger aktuell seitens der Landesregierung keine weiteren Maßnahmen oder Fortschritte zu erkennen.

„Wir werden weiter versuchen die Lethargie des Stillstandes aufzubrechen“ äußert sich Olaf Rehnisch, stellvertretender Vorsitzender der BI. „Inzwischen scheint die Umweltbehörde sogar die halbjährliche Veröffentlichung der Sachstandsberichte eingestellt zu haben. Der letzte Bericht zur Situation der Umweltschäden ist bereits über ein Jahr alt.“
Durch die enge Einbindung der Ortspolitiker in ihre Arbeit, versucht daher die Bürgerinitiative Tanklager Farge den politischen Konsens zur Sanierung der Grundwasserschäden zu stärken. „Aus diesem Grund haben wir unsere frisch gewählten Blumenthaler-Beiratsmitglieder zu unserer 15. öffentlichen Bürgerversammlung eingeladen. Hier erhalten sie die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand zum Thema zu informieren und mit den betroffenen Bürgern über die politischen Möglichkeiten zu diskutieren, die Sanierung des Tanklagers zu beschleunigen.“ so Heidrun Pörtner.

Die 15. öffentliche Bürgerversammlung findet am 23.06.2015, um 19:00 Uhr, im Saal der Kirchengemeinde Farge-Rönnebeck, Farger Straße 19, statt.

WeserKurier27.05.2015 „Diskussion um Nachnutzung des Tanklagers beginnt“
Bericht Weser Kurer / die Norddeutsche hier lesen…

2014-09-01 offener Brief

Pressermitteilung der BI (PDF)…

Das sagt der externe Gutachter

Gutachten27.05.2015 Der Blick durch eine andere Brille kann bisweilen recht hilfreich sein. So auch, als der Sanierungsexperte, Dipl.-Geol.Georg Karfusehr anbot, die bisher erstellten Gutachten zu bewerten und daraus weitere Lösungsansätze zu entwickeln (Die komplette Ausarbeitung hier als PDF…)

Georg Karfusehr ist Geschäftsführer der Oldenburger Firma Ground Solution, die viele vergleichbare Projekte bereits erfolgreich durchgeführt hat.

Seine Analyse hat er als kostenfreies „pro bono“-Engagament durchgeführt.

Auf dieser Gundlage mit teils neuen, teils einfach leicht anderen Sichtweisen der Sachverhalte fand am 13. Mai 2015 ein ausführliches und konstruktives Gespräch mit Vertretern des Bremer Umweltamtes, der Bürgerinitiative und Georg Karfusehr statt – wenn auch wieder ohne Beteiligung der Bundeswehr.

Die Mitarbeiter des Umweltamtes haben allerdings Ihr dann gegebenes Versprechen bereits eingelöst, und den entsprechenden Stellen der Bundeswehr die Bewerteung übermittelt.

Pressemitteilung zum Gespräch (PDF)

komplette Ausarbeitung hier als PDF

Das BLV27.05.2015 „Aufgeschlossene Diskusseion“
Bericht BLV hier lesen…

WeserKurier27.05.2015 „Experte: Schadstoffströme trennen“
Bericht Weser Kurer / die Norddeutsche hier lesen…

 

 

Stilllegungsanzeige liegt Bremen endlich vor!

checkliste04.05.2015 Lange stand die Forderung im Raum und wurde nicht zuletzt durch die eindringliche Arbeit der Bürgerinitiative immer wieder am Leben gehalten. Es folgte erst ein einstimmiger Beiratsbeschluss, dann der fraktionsübergreifende, ebenfalls einstimmige Bürgerschaftsbeschluss: Bremen und die Bremer Bürgerinnen und Bürger wünschen keinen weiteren Betrieb dies Tanklagers Farge.

Nun ist ein weiterer, wenn nicht sogar der Meilenstein zur Schließung erreicht. Wie die BI von Finanzsenatorin Karoline Linnert telefonisch mitgeteilt wurde liegt die schriftliche Schließungsanzeige des Bundes nun in Bremen vor.

Warum ist das so wichtig?

Das Tanklager befindet sich bislang im „Stillstandsbetrieb ohne Medium“, ein Schwebezustand, der u.a. den Effekt hat, das die – aus technischer Sicht – völlig veraltete Betriebsgenehmigung noch weiter Bestand hat. Im Klartext: das Tanklager, das unter keinen Umständen heute so genehmigt werden könnte, dürfte zur Zeit noch so weiterbetrieben werden.

Der in der öfffentlichen Wahrnehmung oftmals schon als Stilllegung empfundene Stillstandsbetrieb entspricht vergleichsweise dem Abmelden eines Motorrades zum Saisonende im Herbst, um es dann ohne große Formalien im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen zu können.

Ist das Tanklager denn nun endlich geschlossen?

Mit dieser Frage wird sich die BI in weiteren Gesprächen mit den Behörden noch beschäftigen müssen. Denn nach dem Schließungswunsch Bremens, dann der Schließungsabsicht und nun Stillegungsanzeige des Bundes steht zumindest der formale Akt der Stilllegung noch aus. Denn erst wenn das Gewerbeaufsichtsamt als (vermutlich) aufsichtsführende Behörde die Stilllegung offiziell bestätigt kann der Rückbau beginnen.

Der Ball liegt also wieder auf der Bremer Seite. Hier heißt es zügig zu handeln, um unumstößliche Fakten zu schaffen!

Die Zeit „danach“ fängt also bald an

Da das Gelände des Tanklagers neuerdings nicht mehr als „Militärischer Sicherheitsbereich“, sondern nur noch als „Militärischer Bereich“ eingestuft ist, ergibt sich für die Freie Hansestadt Bremen und den Landkreis Osterholz eine sogenannte Planungshoheit.

„Wir erwarten eine offene Informationspolitik und hoffen im Rahmen der Umsetzung der Stilllegung auf selbstauferlegte Rücksichtnahme und Anhörung der Bürger hier vor Ort“, fordert Vereinsvorsitzende Heidrun Pörtner. „Der Sanierungsauftrag für die Schadstofffahnen, ausgehend vom Gelände des Tanklager Farge, wurde seitens bremischer Behörde bis heute nicht formuliert! Somit ist die Reinheit unser aller Trinkwasser weiterhin absolut gefährdet!“

Sanierung optimieren – was ist mit den Gesprächen?

Im Nachgang der Podiumsdiskussion vom 03. März kommt es aber leider erneut zu Unklarheiten zwischen Umweltbehörde und der „Bürgerinitiative Tanklager Farge e.V.“

Damals folgten neben der Bremer Finanzsenatorin Karoline Linnert auch die Umweltdeputiertden aller Bremer Bürgerschaftsfraktionen der Einladung. Lediglich Umweltsenator Dr. Lohse ließ sich terminbedingt vertreten (die ungekürzte Veranstaltung ist hier zu sehen).

Als Vertreter des Umweltsenators sprach Dr. Kumpfer eine Einladung in Richtung des BI und des anwesenden Sachverständigen, Dipl.-Geologe Georg Karfusehr aus. Man wolle „gemeinsam diskutieren“ hieß es noch Anfang März. (im Video bei 1:22′:20“)

Im Nachgang sprach man dann von auf einmal von „verwaltungstechnischen Hürden“, auf Grund derer ein gemeinsames Gespräch aller Seiten, also der Bremer Behörden, der Sanierer, der Bundeswehr und der BI, gar nicht möglich sei. Insbesondere könne man Herrn Karfusehr nicht bezahlen.

„Es ist mindestens fragwürdig, wie man nun versucht Hürden zu rechtfertigen, die es eigentlich nicht gibt!“ wundert sich Henning Leber, stellvertretender Vorsitzende der BI „Offene Zusammenarbeit sieht in unseren Augen anders aus.“, ärgert sich der Ingenieur

Mit der Bundeswehr sprechen – oder doch nicht?

Nach vielen Vorgespräch soll es nun doch noch am 13. Mai zum Gespräch kommen – wenngleich es auch wieder unsicher ist, ob es wenigstens diesmal mit Beteiligung der Bundeswehr stattfinden wird.

Parallel steht die Bürgerinitiative außerdem selber im direkten Kontakt mit zuständigen Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Hannover und versucht Überzeugungsarbeit im Sinne der hohen Anforderungen des Grundwassersschutzes für das Grundwasser in Bremen-Nord, zu leisten.

Informiert bleiben: nächste Bürgerversammlung

In dieser Sache weist die BI schon jetzt auf auf die nächste Bürgerversammlung am 02. Juni 2015 hin. Hier wird unter anderem von dem Gespräch mit der Bundeswehr sowie der Stilllegungsanzeige berichtet werden.

Pressemitteilung hier lesen …

 

Stilllegungsanzeige liegt Bremen vor – Pressemitteilung der BI

2014-09-12 PM zur PM SPD04.05.2015 Der Sanierungsauftrag für die Schadstofffahnen, ausgehend vom Gelände des Tanklager Farge, wurde seitens bremischer Behörde bis heute nicht formuliert.

Im Nachgang der Podiumsdiskussion vom 03. März konnten bis heute die Unklarheiten zwischen Umweltbehörde und der „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung e. V. nicht ausgeräumt werden. Die Bürgerversammlung ist auf der Webseite der Bürgerinitiative www.tanklagerfarge.de ungekürzt zu sehen. Damals sprach der Vertreter des Umweltsenators Dr. Wolfgang Kumpfer eine Einladung in Richtung des Vorstandes der Bürgerinitiative und des anwesenden unabhängigen Sachverständigen Dipl.-Geologe Georg Karfusehr aus: „man wolle gemeinsam diskutieren“. Im Nachgang fand zwar ein Fachgesprächskreis statt, zu welchem weder die Vertreter der BI noch Herr Karfusehr aus „verwaltungstechnischen Gründen“ geladen wurden.

„Es ist mindestens fragwürdig, wie Hürden aufgebaut werden, die es eigentlich nicht gibt. Offene Zusammenarbeit sieht in unseren Augen anders aus!“ ärgert sich Henning Leber, stellvertretender Vorsitzender der BI.

Nach vielen Vorgesprächen wird es nun doch noch am 13. Mai zum Gespräch kommen – wenngleich es wieder unsicher ist, ob die Vertreter der Bundeswehr sich beteiligen werden. Der Vereinsvorstand steht im direkten Kontakt zu dem zuständigen Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Hannover und versucht Überzeugungsarbeit, im Sinne der Reinhaltung des Grundwassers für die Zukunft zu leisten.

Eine gute Nachricht wurde dem Vorstand des Vereines in der letzen Woche telefonisch seitens der Senatorin für Finanzen, Karoline Linnert, bekanntgegeben: Die lang ersehnte Stillegungsanzeige vom Bundesministerium der Verteidigung für das Tanklager Farge liegt der senatorischen Behörde nun endlich vor. Unter anderen werde das Gewerbeaufsichtsamt Bremen dieses Vorhaben prüfen und in den nächsten Jahren begleiten. Da das Gelände des Tanklagers neuerdings nicht mehr als „Militärischer Sicherheitsbereich“, sondern nur noch als „Militärischer Bereich“ klassifiziert ist, ergibt sich für die Freie Hansestadt Bremen und dem Landkreis Osterholz eine sogenannte Planungshoheit. „Wir erwarten eine offene Informationspolitik und hoffen im Rahmen der Umsetzung der Stilllegung auf Rücksichtnahme und Anhörung der Bürger hier vor Ort“, fordert Vereinsvorsitzende Heidrun Pörtner.

In dieser Sache weist die BI bereits jetzt auf ihre nächste Bürgerversammlung am 02. Juni 2015 hin. Hier wird unter anderem von dem Ergebnis des Fachgesprächskreises berichtet werden. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr wieder in den Räumen der ev.-ref. Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge statt.

Pressemitteilung hier als PDF abrufen…

„Ist das Bremer Trinkwasser sicher?“ – Vortrag der BI gegen Gasbohrung in Rotenburg

Heinemann-Bürgerhaus15.10.2014 Wie wir der Tagespresse entnehmen konnten findet morgen, am

16.10.2014, 19:30 Uhr
im Bürgerhaus Vegesack

ein Vortrag zum Thema „Bremer Trinkwasser“ statt. Veranstalter sind die Bürgerinitiative gegen Gasbohren im Landkreis Rotenburg/Wümme und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Als Referenten und Diskussionspartner nehmen teil:

  • Johanna Voß, Expertin für das Bundesberggesetz, ehem. MdBB
  • Manfred Damberg, Chemiker, Kreistagsabgeordneter
  • Jochen Richter, Gründer der BI gegen Gasbohren.

Auch als BI „Tanklager Farge“ e.V. haben wir schon mehrfach auf die besondere Risiko-Situation für das Bremer Trinkwasser hingewiesen: zum Einen ist – nach Aussage des von der Bremer Umweltbehörde jüngst veröffentlichten 8. Sachstandsberichts – die trinkwassergefährdende Kontamination durch das Tanklager nun schon weiter als den halben Weg zum Bremer Trinkwasserbrunnen vorgedrungen. Bremens einziger Trinkwasserbrunnen in Bremens einzigem – bereits teil-kontaminiertem – Wasserschutz-Gebiet. Ein Risiko, auf das wir stets hingewiesen haben… und das von Umweltsenator Lohse als „Panikmache“ abgetan wurde.

Zum anderen kommt ein Großteil des lange nicht mehr dem Harz. Ein Großteil des Bremer Trinkwassers kommt: aus dem Rotenburger Raum – eben dort, wo durch Gasbohren und Fracking z.T. genau die selben Gifte freigesetzt werden.

Bitte nehmen Sie an der Veranstaltung teil und informieren Sie auch andere über diesen Termin

Doch Schließung 2014? Pressemitteilung der Bürgerinitiative

2014-03-21 Pressemitteilung21.03.2013 Wie der Landkreis Osterholz heute in einer Pressemitteilung (hier lesen…) mitteilt, wurde ihm vom Bund die Absicht zur Schließung des Tanklagers noch in diesem Jahr mitgeteilt. Dort ist von der „…heutigen Zusicherung des Bundes über die Rückgabe der Betriebsgenehmigung“ die Rede.

Baudezernent Richard Eckermann wird außerdem zitert: „Eine entsprechende Baumaßnahme dafür hat der Bund haushaltsmäßig eingestellt.“

Die Bürgerinitiative begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich, da sie auch das Resultat ihrer stets geäußerten und begründeten Schließungsforderungen ist!

Auf Grund der Erfahrungen im Jahr 2013 bleibt jedoch gewisse Skepsis

Im November 2013 wurde schon einmal eine beschlossene Schließung der Anlage verkündet (Berichte Weser-Kurier und Die Norddeutsche).

Henning Leber, 2. Vorsitzender der Bürgerinitiative: „Im letzten Jahr gab es bereits eine gleichlautende Ankündigung des Bremer Umweltamtes zu anstehenden Schließungsplänen des Bundes. Diese wurden mit Hinweis auf eine behördliche Fehlinterpretation des Schreibens nach wenigen Tagen wieder zurückgenommen. Wir warten daher ab, ob diesmal auch wirklich Taten folgen werden.“

Unbeachtet der – der Bürgerinitiative bisher nur als Absichtserklärung vorliegenden – Schließungspläne fordert die Bürgerinitiative weiterhin nachdrücklich, zunächst die weiterhin stetig stattfindende Ausbreitung der Schadstoff in das Grundwasser der umgebenden Wohngebiete umgehend durch geeignete technische Maßnahmen zu verhindern.

Mit einer Schließung des in seiner Konzeption und Bauausführung aus den 1930er Jahren stammenden und damit nach einhelliger Einschätzung technisch eindeutig stark veralteten Tanklagers wäre dann der Weg für die deutliche Intensivierung der bisherigen Sanierung mehr als bereitet.

Bei der erst jüngst gestarteten Entwicklung von Nachnutzungskonzepten biete die Bürgerinitiative ausdrücklich ihre Unterstützung an.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative hier als PDF abrufen…

 

11. Anwohnerversammlung TOPTHEMA „Erhöhte Häufigkeit von Leukämien in Farge/ Rönnebeck: (k)ein Zufall?“

Am Dienstag, 04. März 2014 findet um 19:00 die

11. öffentliche Anwohnerversammlung 

im Gemeindesaal  der ev.-ref. Kirchgemeinde Farge, Farger Straße 19, 28777 Bremen statt (weitere Termine: hier klicken…). Wie Sie sicher gemerkt haben, wurde auf einen vierteljährlichen Rhythmus gewechselt, um die Fülle der Aufgaben und Aktionen zwischen den Anwohnerversammlungen konstruktiv abarbeiten zu können.

Mithelfen: Einladungen verteilen!

Sie können uns unterstützen und Einladungen in Ihrer Nachbarschaft verteilen – eine einzige Straße (z.B. die eigene) hilft schon sehr! Bitte sprechen Sie uns über das Kontaktformular an, Sie erhalten von uns dann die ausgedruckten Flugblätter.

Themen:

  • Erhöhte Häufigkeit von Leukämien in Farge/ Rönnebeck: (k)ein Zufall?
    Vortrag von Prof. em. Dr. med. E.A.Chantelau
    dazu eingeladen: Mitarbeiter des Bremer Senators für Gesundheit
  • Breitet sich Verseuchung aus?
    Veröffentlichung neuester Sachstandsbericht
  • Mit 80 bar – wirklich wahr?
    Kraftstoff-Pipelines durch KiTa und Wohngebiet
  • Durch Naturschutz verhindert?
    Sanierung + Rückbau erschwert
  • Gesundheit schützen
    wieder Beprobung von Gartenbrunnen oder Boden!
  • sowie Berichte über die aktuellen Vorgänge wie z.B. Bürgerschaftsbeschluss, Stand der Kontaktaufnahme mit Bundesministerien, Unterstützung durch Bundestagsabgeordnete etc.

Die Veranstaltung wird wieder von Radio Weser.TV als Fernsehsendung aufgezeichnet!

Radio Weser TV