Tanklager Farge: Aktueller Sachstand und Brunnenwasseruntersuchungen

Der aktuelle Bericht der Verwaltung für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft vom 8. Juni 2017 sowie das Angebot für Brunnenwasseruntersuchungen waren die Schwerpunkte der 19. öffentlichen Informationsveranstaltung des Vereins  „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und  Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung e. V., die am 20. Juni 2017 durchgeführt wurde.

Heidrun Pörtner fasste den Bericht der Verwaltung zusammen und wies auf die für die Anwohner wichtigen Aspekte hin. Wesentliche Arbeiten in der jetzigen Stilllegungsphase sind neben der eigentlichen Sanierung Rückbau, Reinigung und Kampfmittelräumung. Der Bericht kann hier nachgelesen werden.

Bericht der Verwaltung (Quelle: http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/BerichtderVerwaltung_08-06-2017.pdf)

Wir erwarten derzeit dringend die allgemeine Veröffentlichung des eigentlichen 12. Sachstandsberichts zum Stand der Sanierungsmaßnahmen im Tanklager Farge, aus denen insbesondere aktualisierte Werte der laufend überwachten Messstellen hervorgehen. Auf Basis dieser Werte kann die Wirksamkeit der aktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie die Ausbreitung der Schadstofffahne geprüft werden. Der Sachstandsbericht ist die Grundlage für den kürzlich veröffentlichten Bericht der Verwaltung.

Auf der Veranstaltung wurde die Teilnahme an einer privat durch ein Labor durchgeführte Brunnenwasseranalyse angeboten. Durch die Untersuchung können Grundstückseigentümer die mögliche Schadstoffbelastung des eigenen Brunnenwassers prüfen. Die Untersuchung ist nun terminiert und wird am 8. Juli 2017 durchgeführt. Wenn sie sich noch beteiligen wollen, wenden sie sich schnellstmöglich an den Verein.
Kleine Faustregel, ob es sich für sie sinnvoll ist: Wenn sie das Gefühl oder gar den Verdacht haben, dass ihr Brunnenwasser einen sehr unangenehmen Geruch nach Kraftstoff hat, dann könnte eine Brunnenwasseruntersuchung Klarheit bringen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch über ein jüngst gestartetes Projekt in Richtung Öffentlichkeitsarbeit berichtet. Es ist in Planung, an öffentlichen Punkten Schilder über das Tanklager aufzustellen. Hierzu sind auch Kontakte zum Denkort Bunker Valentin und zum Geschichtslehrpfad Lagerstraße/U-Boot-Bunker Valentin e.V. aufgenommen worden. Auf der Veranstaltung wurden allererste Entwürfe gezeigt und gemeinsam Ideen ausgetauscht. Es wird eine gemeinsame und öffentliche Erarbeitung der Schilder beabsichtigt. Hierüber werden wir in einem gesonderten Artikel berichten.

Die nächste und 20. Informationsveranstaltung wird im Herbst stattfinden. Wir berichten dann an dieser Stelle.

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Neuigkeiten und Angebot für Brunnenwasseranalysen Informationen auf der 19. Anwohnerversammlung

Dienstag, 20. Juni 2017, 17:00 Uhr

im

Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge

Farger Straße 19

14.06.2017 Im Rahmen der regelmäßig veranstalteten Bürgerversammlungen lädt der Vorstand des Vereines „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und  Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung e. V. zur 19. öffentlichen Informationsveranstaltung „Neuigkeiten und Angebot für Brunnenwasseranalysen“ ein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. Juni 2017, um 17:00 Uhr, im Gemeindehaus der ev.ref. Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge, Farger Straße 19 in 28777 Bremen, statt.

Die Vereinsvorstände Heidrun Pörtner und Olaf Rehnisch referieren rückblickend über die aktuelle Situation. Daneben wollen wir auch wieder das Angebot zur Brunnenwasseruntersuchung vorstellen. Durch eine Brunnenwasseranalyse können sie für ihr eigenes Brunnenwasser auf Kontaminationen prüfen lassen.

In den letzten Monaten konnte der Kontakt zu den zuständigen Behörden weiter ausgebaut werden. Unser Ziel ist es, durch konstruktive Gespräche die Sorgen und Erwartungen der Anwohner und Bürger in den Focus des Bundes und des Landes Bremen zu bringen, in dem wir unsere Forderungen mit fachlichen Argumenten begründen.

Seit 2012 kämpfen wir um eine nachhaltige Sanierung. Betroffen ist das einzige Grundwasserschutzgebiet Bremens, welches die Trinkwasserversorgung für Bremen-Nord sicherstellt. Es ist sehr beunruhigend, dass gegen die Ausbreitung des Grundwasserschadens außerhalb des Tanklagergeländes bis heute keine geeigneten Maßnahmen geplant und umgesetzt sind.

Dieser Informationsabend bietet jedem Gast die Gelegenheit sich darüber zu informieren, wie die Verantwortlichen des Landes Bremen und das zuständige Bundesministerium mit einer der größten Grundwasserkontaminationen in Deutschland verfahren.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Was ist erreicht – wie geht es weiter? Informationen auf der 18. Anwohnerversammlung

Montag, 28. November 2016, 19:00 Uhr
im
Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge
Farger Straße 19

 

22.11.2016 Im Rahmen der regelmäßig veranstalteten Bürgerversammlungen lädt der Vorstand des Vereines „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und  Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung e. V. zur 18. öffentlichen Informationsveranstaltung „Was ist erreicht – wie geht es weiter?“ ein.

Die Veranstaltung findet am Montag, 28. November 2016, um 19:00 Uhr, im Gemeindehaus der ev.ref. Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge, Farger Straße 19 in 28777 Bremen, statt.

Die Vereinsvorstände Heidrun Pörtner und Olaf Rehnisch referieren rückblickend über die aktuelle Situation.

Nach kurzer Vorstellung des letzten Sachstandsberichtes bietet sich die Gelegenheit für alle Teilnehmer, über eigene Erfahrungen zu berichten und miteinander zu diskutieren.

In den letzten Monaten konnte der Kontakt zu den zuständigen Behörden weiter ausgebaut werden. Unser Ziel ist es, durch konstruktive Gespräche die Sorgen und Erwartungen der Anwohner und Bürger in den Focus des Bundes und des Landes Bremen zu bringen, in dem wir unsere Forderungen mit fachlichen Argumenten begründen.

Seit 2012 kämpfen wir um eine nachhaltige Sanierung. Betroffen ist das einzige Grundwasserschutzgebiet Bremens, welches die Trinkwasserversorgung für Bremen-Nord sicherstellt. Es ist sehr beunruhigend, dass gegen die Ausbreitung des Grundwasserschadens außerhalb des Tanklagergeländes bis heute keine Maßnahmen geplant sind.

Dieser Informationsabend bietet jedem Gast die Gelegenheit sich darüber zu informieren, wie die Verantwortlichen des Landes Bremen und das zuständige Bundesministerium mit einer der größten Grundwasserkontaminationen in Deutschland verfahren.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Hinweis in eigener Sache:
Wir verzichten vorerst auf die ressourcenaufwändige Erstellung und Verteilung von Flyern. Falls Sie für die Pinnwand oder zur eigenen Weitergabe einen Flyer wünschen, können Sie diesen hier herunterladen:

2016-11-22-flyer-18-burgerversammlung

Flyer 18. Anwohnerversammlung

Die zugehörige Pressemitteilung: 2016-11-22 Pressemitteilung 18. Anwohnerversammlung

Keine Sanierung im Wohngebiet? Antworten bei der 17. Anwohnerversammlung

Dienstag, 07.Juni 2016, 19:00 Uhr
im
Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge
Farger Straße 19

30.05.2016 Mit der offenen Frage „Schadstoff-Fahne im Wohngebiet: keine Sanierung geplant?“ lädt die Bürgerinitiative „Tanklager Farge“ e.V. zur nächsten, regelmäßig veranstalteten Anwohnerversammlungen ein. „Wir sind über den vom Blumenthaler Beirat eingerichteten öffentlichen Tanklagerausschuss sehr froh“ stellt Vereinsvorsitzende Heidrun Pörtner fest. „Dennoch wollen wir aber weiterhin den direkten Dialog zwischen Politiker sowie Behörden und uns Bürgerinnen und Bürgern sicherstellen!“ Daher hat die Bürgerinitiative (BI) neben Abgeordneten der Bürgerschaft und Behördenvertretern auch wieder Umweltsenator Dr. Joachim Lohse und Finanzsenatorin Karoline Linnert eingeladen.

Info Tanklager allg. 2016

Info-Flyer (PDF)

Zu Beginn der Veranstaltung wird ein alternatives Sanierungskonzept vorgestellt werden, welches auch die Schadstoffe außerhalb des Tanklagergeländes, also in den Wohnbereichen berücksichtigt. Hierzu wird Dipl.-Geologe Georg Karfusehr referieren, der als anerkannter Experte für Schadstoffsanierung jahrzehntelange Expertise vorweisen kann. „Dank der von Herrn Karfusehr der BI unentgeltlich zur Verfügung gestellten Ausarbeitungen, können wir zeigen, dass der von der Behörde bisher geplante Sanierungszeitraum von mehr als 30 Jahren deutlich unterschritten werden kann“ freut sich Ingenieur Olaf Rehnisch, stellvertretende Vereinsvorsitzender des Vereins. Senator Lohse hatte im Herbst 2014 in der öffentlichen Baudeputationssitzung in Lüssum diese Unterstützung von den betroffenen Bürgern eingefordert. „Schnellere Sanierungskonzepte liegen also auf dem Tisch“, meint Rehnisch. „Jetzt versuchen wir seit längerem, die zuständigen Stellen dazu zu bewegen, diese auch anzuwenden“

Ein mittlerweile fester Tagesordnungspunkt der Informationsveranstaltungen sind die Berichte über die Entwicklung der Grundwasserschäden die vom Tanklagergelände ausgehen. Der aktuellste Sachstandsbericht wurde bereits von der BI eingefordert. „Leider gibt es hinsichtlich der Informationspolitik noch keinen Automatismus“ stellt Ingenieur Henning Leber, 2. Vorsitzender des Vereins, fest. „Erst auf intensive Nachfrage kommen wir an die zu veröffentlichenden Berichte“, so seine Resümee der letzten Jahre.
Die 17. Anwohnerversammmlung findet statt am Dienstag, 07.Juni 2015, 19:00 Uhr
im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge Farger Straße 19. Der Eintritt ist frei.

Diesen Text als Pressemitteilung: 2016-05-30 Pressemitteilung (PDF)

Informationen aus erster Hand: Tanklagerausschuss des Beirats Blumenthal am Montag, 22. Februar

Trinkwasser - unser höchstes Gut17.02.2015 Von mehreren Stellen offiziell bestätigte endgültigen Schließung des Tanklagers, ausgeschlossener Verkauf oder Betrieb als Tanklager und bereits begonnene Rückbaumaßnahmen – wichtige Pflöcke wurden im letzten Jahr eingeschlagen. Nun ist nicht nur die Sanierung Bremens einziger eigener Trinkwasserquelle vorrangige Aufgabe:

Die Sicherung unserer wichtigsten Lebensgrundlage vor weiteren Schadstoffeinträgen muss endlich begonnen werden!

Jeden Tag werden zwar Schadstoffe aus dem Boden geholt, aber es werden weiterhin Gifte in das Grundwasser gespült – ein unhaltbarere Zustand.

Der Ausschuss tagt

Nun kommen die wichtigen Stellen endlich an einem Tisch zusammen: der im Herbst letzten Jahres vom neugewählten Blumenthaler Beirat gegründete Ausschuss zum Tanklager Farge hat am Montag die 2. Sitzung, die wie immer öffentlich stattfindet.

Von Vertretern des Geologischen Dienstes und dem Wasserversorger SWB wollen sich die Ausschussmitglieder und Anwohner über aktuelle Sachstände informieren lassen. Die SWB betreibt u.a. die Trinkwasserbrunnen im gefährdeten Wasserschutzgebiet – übrigens Bremens einzigem Wasserschutzgebiet zur Trinkwassernutzung.

Auch die Vertreter des Vereins „Tanklager Farge“ werden teilnehmen… mit einem detaillierten Fragenkatalog im Gepäck.

Montag, 22. Februar 2016
18:30 Uhr
Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge
Farger Straße 19

Freier Eintritt!

Letzter Arbeitskreis des Jahres 2015

kerze_rund_soloAdvent, Advent – doch die Aufgaben sind noch nicht alle vollbracht. Trotzdem wollen wir es beim letzten Arbeitskreis des Jahres mit Ihnen gemeinsam etwas besinnlicher angehen lassen. Heute bei Spekulatius und Glühwein um 19 Uhr im Gemeindehaus ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge, Farger Straße 19-21

Ihnen allen und Ihren Familien wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Anwohnerinfo Tanklager – offizielle Bestätigung der Stilllegung

Anwohnerinfo 2016

26.11.2015 Dieser Tage fanden die direkten Anlieger des Tanklagers ein Informationsbroschüre in ihrem Briefkästen (als PDF laden…). Neben den verpflichtenden Informationen zum Verhalten im Störfall bei Betrieb des Tanklagers fand sich schon auf Seite 2 der viel wichtigere Hinweis:

„An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass mit Erlass BMVg IUD I 6 –  Az. 45-10-74/Bremen-Farge vom 27.02.2014 die hier betrachteten Anlagen stillzulegen sind.  Ein Teil der unteriridischen Lagereinrichtungen ist bereits entleert, gasfrei und gewaschen.“

Der Bund, hier die Bundeswehr durch das Bundeswehrdienstleistungszentrum Oldenburg, informiert die „Lieben Nachbarinnen“ und „lieben Nachbarn“ im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Hintergrund der Information ist die Einordnung des Tanklagers als Störfallanlage gem. Störfallverordnung nach Bundesimmissionsschutzverordnung (12. BImSchV).

Welche Gefahren gehen aktuell noch vom Tanklager aus?

Hat man sich durch die folgenden Seiten bis zur Seite 7 durchgearbeitet, wird diese Frage wie folgt beantwortet:

„Betriebsbedingte Gefahren – wie zuvor beschrieben – gehen vom Tanklager nicht mehr aus. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass im Rahmen der Stilllegung der ein oder andere Störfall auftreten könnte. Es handelt sich hierbei aber nicht mehr um Störfälle des Tanklagerbetriebes, sondern um Störfälle, die bei jedem Rückbau einer Industrieanlage auftreten können.“

Ja was denn nun?

Die Mischung aus „Verhalten im Störfall im Tanklager“ mit „Stillegung im Gang“ und „keine Betriebsgefahren im eigentlichen Sinne“ kann sicherlich wie folgt interpretiert werden:

  • man will – obwohl nicht mehr wirklich zutreffend – den Betreiberpflichten entsprechen und informiert sicherheitshalber lieber einmal zu viel als zu wenig
  • um das Ganze richtig einzuordnen wird an den zwei o.g. Stellen darauf hingewiesen, dass dies wegen der laufenden Stilllegung eigentlich nicht mehr den Anfordernissen entspricht
  • Man nutzt diesen Weg, um die Anwohner auch selber (und nicht nur durch die BI) über die Stilllegung zu informieren

Schöne Bilder der „unberührten Natur“ sollen das Ganze abrunden.

Offenheit oder mehr Geheimnisse als vorher??

Der Tanklagerausschuss des Beirates Blumenthal wird sich am 26.11.2015 gemeinsam mit den „sachkundigen Bürgern“ ein Bild vor Ort machen. Verwirrung gab es, als die Bundeswehr am Tag zuvor die „sachkundigen Bürger“ erst aus- und dann doch wieder einlud.

Noch fraglicher ist die Tatsache, dass man der vergleichbare Gruppe bei der Besichtigung vor 3 Jahren das Fotografieren erlaubte und nun, da das Tanklager nicht mehr militärisch genutzt und sich nicht mehr in Betrieb befinden soll, das Fotografieren verbieten will. Alle Beteiligten sind daher sehr gespannt, was gezeigt werden wird – und was nicht…

Festival der Vereine – BI ist dabei und informiert!

FdV_Teaser_WEB203.07.2015 Wir freuen und im Rahmen des Festivals der Vereine auf Burg Blomedal dabei zu sein, um mit Ihnen im direkten Gespräch über alles rund um das Tanklager zu infomieren.

Besuchen Sie uns an unserem Stand in der Scheune!

…und machen Sie bei unserem Gewinnspiel mit, in dem Sie Ihr Wissen bei diesem Thema testen können. Die eine odere andere richtige Antwort wird Sie mit Sicherheit überraschen!

Die entscheidenden Informationen zu den richtigen Antworten sind in unserem Info-Film, den Sie am Stand sehen können, enthalten.

Zu gewinnen gibt es u.a.:T-Shirt

  • Ein T-Shirt der Bürgerinitiative (externer Link: unser Fan-Shop)
  • 5 Familen-Freikarten für das Freibad Blumenthal
  • 10 Bücher „Grundlage des Lebens“
  • sowie viele Kleinpreise!

Wir sehen uns am Sonntag, 05.07.2015 auf Burg Blomedal!

14. Bürgerversammlung: Samstag ab 12 Uhr im Radio hören!

2015 03 03 Anwohnerversammlung 0120.03.2015 Interessant und teilweise turbulent – so kann man wohl die fast 2 1/2 Stunden der 14. Bürgerversammlung unter dem Motto „Endlich Antworten !?“ zusammenfassend beschreiben: Politiker, Behörden, externe Experten und Anwohner versuchten gemeinsam – und zum Teil erfolgreich – einen zufriedenstellenden Weg zu finden.

Ein breiter Kanon von Themen, z.B.:

  • Fragen nach geeigneteren Sanierungsansätzen als den bisher verfolgten
  • Gefahren durch immer noch vorhandene gefährliche Blindgänger im Tanklager neben der Schule „In den Sandwehen“
  • eine Einladung des Umweltamtes zur gemeinsamen Diskussion über Sanierunsvarianten
  • Hoffnungen und Wünschen der Anwohner zur Nachnutzung

…und vieles mehr.

Wenn Sie nicht dabei waren, können Sie die Anwohnerversammlung in voller Länge anhören. Ausgestrahlt wir die Sendung an diesem

Samstag, 21.03.2015
ab 12:00 Uhr bei
Radio Weser.TV

über das Radioprohramm von Radio Weser.TV (Links zum Live-Stream / zur Website).
Zu empfangen ist das Radioprogramm von Radio Weser.TV über Antenne auf der 92.5 Mhz im Kabel auf der 101.85Radio Weser TVDie Radioaufzeichnung ebenso wie ein Videomitschnitt werden in Kürze auf der Website veröffentlicht.

Und das schrieben die Print-Medien

überregional

Endlich Klartext ! ? Zeit für Antworten! – Einladung zur Podiumsdiskussion mit Politik, Behörden, Fachleuten

Mikrofon19.02.2015 Zur 14. Bürgerversammlung haben wir die Entscheider eingeladen, die unsere Lebensgrundlage Wasser retten könnten.

Hiermit lädt Sie die Bürgerinitiative „Tanklager Farge“ e.V. herzlich zur Podiumsdiskussion ein am

Dienstag, 03. März 2015 ab 19:00 Uhr
im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchgemeinde Rönnebeck-Farge,
Farger Straße 19, 28777 Bremen

An der Podiuksdiskussion werden teilnehmen:

sowie die Umwelt-Deputierten der Fraktionen der Bremer Bürgerschaft von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, Die Linken.

Als externen Experten konnten Dipl.-Geologe Georg Karfusehr gewinnen. Als ausgewiesener Experte für Altlastensanierung mit Erfahrungen aus vergleichbaren Schadensfällen wird er die Diskussion fachlich bereichern.

Moderiert wird der Abend von Dr. Martin Busch, bekannt als Moderator bei NordwestRadio.

Was ist passiert – wie geht es weiter?

Seit Gründung der Bürgerinitiative 2013 und deren Weiterführung als BI „Tanklager Farge“ e.V. gab es viele Entwicklungen rund um das Tanklager, die sonst anders verlaufen wären:

  • Der Bund als Eigentümer der Liegenschaften (zu denen auch die Rohrleitungstrasse quer durch Farge/Rekum und der Hafen gehören) will das Tanklager aktuell nicht mehr als solches verkaufen. Verkauf und Nachnutzung sind aber in der Hand des Bundes. Will die Bremer Politik wieder zusehen… oder sich einbringen?
  • Das Tanklager ist – laut einer Auskunft des Umweltsenators – nur „praktisch“ leer… Was bedeutet das? „Praktisch leer“ bedeutet jedenfalls nicht: „leer“!
    Es kann auch heißen, dass noch viele tausend Liter Restmengen von toxischen Treibstoffenund Additiven in Tanks und Leitungen verblieben sind. 
    Genaue Angaben sind bis heute nicht bekannt.
  • Und: der Bund will die Betriebsgenehmigung zurückgeben und das Tanklager stilllegen, vielleicht auch rückbauen. Was bedeuten die Varianten – für Bremen und für die direkten Anlieger? Stellt Bremen Forderungen auf? Und welche?

Viel „vielleicht“, aber wenig „ist“

Wie geht es also nach den zunächst vollmundigen Ankündigungen nun weiter? Noch ist das Tanklager offiziell einsatzbereit und betriebsfähig! Wann folgen den Ankündigungen Taten, wann wird der endgültige Schlussstrich gezogen?

Verbleibt dann der „Schrott“ im kontaminierten Boden und wartet auf folgende Generationen? Oder erhält die Bremer Bevölkerung ein Landschafts- und Naturschutzgebiet zurück ohne eine ober- und unterirdische Rüstungsaltlast? Oder plant man gar eine weiter Gewerbenutzung im ausgewiesenen Landschafts- und Nauturschutzgebiet?

Trinkwasser – für Bremen

Übersichtskarte groß

Trinkwasserschutzgebiet (blau) mit Tanklager (rot) und Warngebieten auf Grund der Kontaminationen (gelb)

Die unsichtbare Gefahr ist die Kontamination des Grundwassers inmitten Bremens einzigem Wasserschutz-Gebiet. Bis heute gibt es keine Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Schadstoff-Fahne hin zu Bremens Trinkwasserbrunnen zu unterbinden. Allein die Messung der Ausbreitung begrenzt den Schaden nicht. Umweltsenator Lohse begegnete dem drohenden Problem damit vorzuschlagen, einfach betroffenen Brunnen zu schließen. Woher soll das Trinkwasser dann kommen?

Auf dem Prüfstand

Fragen Sie unsere Gäste! Prüfen Sie selbst, ob Ihre Erwartungen sich mit den Haltungen der Akteure decken. Und seien sie gespannt, wie ein externer Experte die Vorgehensweise rund um das Tanklager Farge bewertet.

Eintritt frei!