14. Bürgerversammlung: Samstag ab 12 Uhr im Radio hören!

2015 03 03 Anwohnerversammlung 0120.03.2015 Interessant und teilweise turbulent – so kann man wohl die fast 2 1/2 Stunden der 14. Bürgerversammlung unter dem Motto „Endlich Antworten !?“ zusammenfassend beschreiben: Politiker, Behörden, externe Experten und Anwohner versuchten gemeinsam – und zum Teil erfolgreich – einen zufriedenstellenden Weg zu finden.

Ein breiter Kanon von Themen, z.B.:

  • Fragen nach geeigneteren Sanierungsansätzen als den bisher verfolgten
  • Gefahren durch immer noch vorhandene gefährliche Blindgänger im Tanklager neben der Schule „In den Sandwehen“
  • eine Einladung des Umweltamtes zur gemeinsamen Diskussion über Sanierunsvarianten
  • Hoffnungen und Wünschen der Anwohner zur Nachnutzung

…und vieles mehr.

Wenn Sie nicht dabei waren, können Sie die Anwohnerversammlung in voller Länge anhören. Ausgestrahlt wir die Sendung an diesem

Samstag, 21.03.2015
ab 12:00 Uhr bei
Radio Weser.TV

über das Radioprohramm von Radio Weser.TV (Links zum Live-Stream / zur Website).
Zu empfangen ist das Radioprogramm von Radio Weser.TV über Antenne auf der 92.5 Mhz im Kabel auf der 101.85Radio Weser TVDie Radioaufzeichnung ebenso wie ein Videomitschnitt werden in Kürze auf der Website veröffentlicht.

Und das schrieben die Print-Medien

überregional

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Bürgerantrag: Kontaminationen durch 34 Rohrleitunsschäden auf dem Tanklagergelände untersuchen und sanieren

Kurzfassung:

Alleine 34 Kontaminationsverdachtsflächen durch Rohrleitunsschäden auf dem Tanklagergelände werden im Masterplan zur Sanierung gar nicht betrachtet. Der Antrag fordert dazu auf, diese in die Sanierungsplanung aufzunehmen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Kommentar: Die Bürgerinitiative hat zunächst das völlige jahrelange Fehlen einer Planung und nun, da es einen sog. „Übersichtsplan“ gibt, das Fehlen elementarer Maßnahmen wie Schadensbegrenzung sowie die Untersuchung Sanierung aller Kontaminations-Verdachtsflächen kritisiert. (Links: Pressemitteilung, Gespräch Umweltamt)

Frage vom 23.06.2014

Sehr geehrte Damen und Herren Beiratsmitglieder,

im März 2014 wurde von Seiten des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr der „Projektübersichtsplan zur Kontaminationsbearbeitung im Tanklager Bremen-Farge“ veröffentlicht. Der Projektübersichtsplan umfasst alle bis zum Jahr 2046 in den Bereichen

a) Verladebahnhof I
b) Verladebahnhof II
c) Hafen
d) sonstige Kontaminationsflächen

geplanten Untersuchungs- und Sanierungsarbeiten.

Unter dem Punkt d) werden dabei explizit nur die Überlauf- bzw. Ablagerungsflächen (Kontaminationsverdachtsflächen KVF 36-41) sowie die Verteilerstationen der Behälterblöcke (KVF 46, 48, 50, 52 und 56) benannt.

Im Projektübersichtsplan sind weder Untersuchungen, noch Maßnahmen bzgl. der auf der Liegenschaft vorhandenen 20 Kontaminationsverdachtsflächen erwähnt oder vorgesehen, welche durch Bombenschäden an gefüllten Leitungen entstanden sind (KVF 5 -24). Ebenfalls fehlen Untersuchungen und Maßnahmen bzgl. des Bombenschadens am Tankblock 13 (KVF 44) sowie für die 13 Kontaminationsverdachtsflächen, die auf während des Betriebes aufgetretene Rohrleitungsschäden zurückzuführen sind (KVF 25-34 sowie KVF 116-118).

Der Beirat Blumenthal wird gebeten, den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr aufzufordern:

  1. alle zu den oben aufgeführten 34 Kontaminationsverdachtsflächen vorliegende Untersuchungs-Ergebnisse zu veröffentlichen, wobei insbesondere die flächige und tiefenbezogene Ausdehnung sowie die dadurch resultierenden Schadstoffblasen und Grundwasserbelastungen darzustellen sind.
  2. ein inhaltliches und zeitliches Sanierungsszenario für diese Flächen vorzulegen sowie die zeitbezogene Einbindung in den Projektübersichtsplan darzulegen.

Die Informationen sind in digitaler Form im Umweltinformationssystem BUISY des Umweltamtes Bremen zu veröffentlichen.