12. öffentliche Bürgerversammlung 03.07.2014 (Video)

01.10.2014 Eine gute Vorbereitung, um bei der 13. Anwohnerversammlung am 07.10.2014 wieder voll im Thema zu sein. Wenn Sie einen allgemeinen Einstieg in die Thematik suchen, empfehlen wir Ihnen außerdem unser Video „Tanklager Farge – Bau, Betrieb, Risiken… und Folgen“.

Wir bitte die teilweise schlechte Tonqualität zu entschuldigen…

Video direkt bei YouTube ansehen…

00:01:08 Begrüßung / Vorstellung des Programms (Dipl.-Ing. H. Leber)
00:04:45 Einführung in die Gesamtthematik (Heidung Pörtner)
00:29:15 Anmerkung eines Farger Anwohners zur selbsterlebten Historie der Verseuchungen
00:33:54 Analyse des Masterplans zur Sanierung der Grundwasserschäden (Dipl.-Ing. Olaf Rehnisch)
01:01:30 Fragen der Zuhörer und Antworten
01:06:44 Kraftstoffleitungen in Wohngebieten: Drücke in den Leitungen
01:13:25 Kraftstoffleitungen in Wohngebieten: Untersuchungebericht der Bundesanstalt zu Risiken
01:26:25 Fragen der Zuhörer und Antworten
01:30:00 Nachgefragt: zu viele Leukämie-Fälle in Farge-Rönnebeck (Prof. Dr. med. E. A. Chantelau)
01:48:20 Entzauberung des Tanklagers Farge (Olaf Rehnisch)
Ergänzendes Video „Bau – Betrieb – Risiken… und Folgen heute“
02:25:30 Fragen der Zuhörer und Antworten
02:28:05 Schlusswort / Termine (Henning Leber)
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Bürgerantrag: Kontaminationen durch 34 Rohrleitunsschäden auf dem Tanklagergelände untersuchen und sanieren

Kurzfassung:

Alleine 34 Kontaminationsverdachtsflächen durch Rohrleitunsschäden auf dem Tanklagergelände werden im Masterplan zur Sanierung gar nicht betrachtet. Der Antrag fordert dazu auf, diese in die Sanierungsplanung aufzunehmen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Kommentar: Die Bürgerinitiative hat zunächst das völlige jahrelange Fehlen einer Planung und nun, da es einen sog. „Übersichtsplan“ gibt, das Fehlen elementarer Maßnahmen wie Schadensbegrenzung sowie die Untersuchung Sanierung aller Kontaminations-Verdachtsflächen kritisiert. (Links: Pressemitteilung, Gespräch Umweltamt)

Frage vom 23.06.2014

Sehr geehrte Damen und Herren Beiratsmitglieder,

im März 2014 wurde von Seiten des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr der „Projektübersichtsplan zur Kontaminationsbearbeitung im Tanklager Bremen-Farge“ veröffentlicht. Der Projektübersichtsplan umfasst alle bis zum Jahr 2046 in den Bereichen

a) Verladebahnhof I
b) Verladebahnhof II
c) Hafen
d) sonstige Kontaminationsflächen

geplanten Untersuchungs- und Sanierungsarbeiten.

Unter dem Punkt d) werden dabei explizit nur die Überlauf- bzw. Ablagerungsflächen (Kontaminationsverdachtsflächen KVF 36-41) sowie die Verteilerstationen der Behälterblöcke (KVF 46, 48, 50, 52 und 56) benannt.

Im Projektübersichtsplan sind weder Untersuchungen, noch Maßnahmen bzgl. der auf der Liegenschaft vorhandenen 20 Kontaminationsverdachtsflächen erwähnt oder vorgesehen, welche durch Bombenschäden an gefüllten Leitungen entstanden sind (KVF 5 -24). Ebenfalls fehlen Untersuchungen und Maßnahmen bzgl. des Bombenschadens am Tankblock 13 (KVF 44) sowie für die 13 Kontaminationsverdachtsflächen, die auf während des Betriebes aufgetretene Rohrleitungsschäden zurückzuführen sind (KVF 25-34 sowie KVF 116-118).

Der Beirat Blumenthal wird gebeten, den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr aufzufordern:

  1. alle zu den oben aufgeführten 34 Kontaminationsverdachtsflächen vorliegende Untersuchungs-Ergebnisse zu veröffentlichen, wobei insbesondere die flächige und tiefenbezogene Ausdehnung sowie die dadurch resultierenden Schadstoffblasen und Grundwasserbelastungen darzustellen sind.
  2. ein inhaltliches und zeitliches Sanierungsszenario für diese Flächen vorzulegen sowie die zeitbezogene Einbindung in den Projektübersichtsplan darzulegen.

Die Informationen sind in digitaler Form im Umweltinformationssystem BUISY des Umweltamtes Bremen zu veröffentlichen.

„Ein Mitarbeiter reicht doch zur Bearbeitung“

18.06.2014 Auf Drängen der Bürgerinitiative gab es einen gemeinsamen Termin mit den Umweltdeputierten der Bremer Bürgerschaft und Vertretern des senatorischen Bremer Umweltamtes, das mit der unsichtbaren Umweltkatastrophe des Tanklagers Farge befasst ist.

Die Besprechung fand in den Räumen der Bürgerschaft statt

Die Besprechung fand in den Räumen der Bürgerschaft statt

Seit Juni 2013 forderte die Bürgerinitiative von Umweltsenator Lohse, endlich planvoll und vor allem: mit definierten Zielen zu arbeiten. Nun, ein Jahr später, nach wiederholtem Drängen liegt seit April ein erster „Übersichtsplan“ zur Sanierung vor, den sich die Bürgerinitiative gemeinsam mit den Umweltdeputierten Maike Schäfer (Grüne), Arno Gottschalk (SPD) und Frank Imhoff (CDU) erläutern lassen wollte. Das veröffentlichte Dokument wies schließlich einige Schwächen auf, wie zum Beispiel das völlige Fehlen klar definierter Sanierungsziele oder zeitlich festgelegte Prüfpunkte, sog. „Meilensteine“ auf dem Weg dahin.

Untersuchen statt Handeln

Dies war dann der Eindruck, der sich Seitens der Bürger bei den Ausführungen der Behörde immer mehr aufdrängte. Bis 2017 werde man erst einmal weiter untersuchen, um nichts falsch zu machen. Wenngleich die dahinterstehende Motivation, keine unnötigen Folgeschäden zu verursachen, von allen Seiten gelobt wurde, war jedoch nicht erkennbar, daß man Handlungen gegen eine akute Schadensausbreitung für erforderlich hielte.

Wird alles mögliche gemacht? – „Ja!“

Zur politischen Einschätzung wollten es die Umweltdeputierten dann genau wissen: ob alles nur mögliche gemacht werde, oder man noch Maßnahmen intensivieren könne, wurde Richtung Umweltamt gefragt. Ja, so hörte man dann, alles was möglich sei, werde bereits gemacht… was allerdings überraschte: Steht nicht im Masterplan auch die von der BI geforderte Steigerung der Sanierungsleistung am Verladebahnhof 2? Obwohl schon alles was möglich ist gemacht wird?

Steht doch im Plan – oder doch nicht?

Ausschnitt aus dem "Übersichtsplan"

Ausschnitt aus dem „Übersichtsplan“

Es wurde sogar argumentiert, man wolle durch sog. Sperrbrunnen die Kontamination nicht in Bewegung bringen – obwohl sich diese schon seit Jahren in die Wohngebiete und in Richtung Trinkwasserbrunnen ausbreitet. Darauf angesprochen, wurde zunächgst behauptet, es gebe sehr wohl im Masterplan Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Diese seien von den „Laien“ der Bürgerinitiative, also sowohl der anwesende Altlastenexperte und die Ingenieure – einfach nicht verstanden . Auf mehrfache von verschiedenen Teilnehmern wiederholte Nachfrage konnte die Behauptung dann allerdings nicht begründet werden: es gibt diese Maßnahmen im Plan einfach nicht!

Im Umweltamt kann ein Mitarbeiter so viel leisten wie zwei!

Mit welchen Ressourcen denn diese riesige Umweltverschmutzung bearbeitet werde, wollten Umweltdeputierte und Bürger wissen? Die Umweltdeputierten boten sogar explizit den politischen Einsatz zur Schaffung weiterer Stellen an. Das Umweltamt sah aber den Einsatz von nur einem Mitarbeiter, der zudem noch mit anderen Bodenkontaminationen beschäftigt ist, als völlig ausreichend an!

Man verwehrte sich sogar vehement dagegen, daß – entgegen aller bei den anwesenden 4 Ingenieuren der BI vorhandenen Projekt-Erfahrung – mehr personelle Ressourcen die Bearbeitung in irgendeiner Weise forcieren könnten. Und dies vor dem Hintergrund, das das kleinste Bundesland mit seinen ensprechend aufgestellten Behörden die – laut Bundesministerium der Verteidigung – bundesweit größte Rüstungsaltlast bearbeiten muss!

Wie geht es weiter?

Es herrschte – trotz aller themenbedingter Kontroverse – am Ende Einigkeit bei allen Teilnehmern, daß es weiter absolut geboten ist, mit allen Bremer Beteiligten an einem Strang… und in eine Richtung zu ziehen!

Die Vertreter der Umweltamtes zeigten sich dem Vorschlag der BI „Tanklager Farge“ gegenüber offen, den Masterplan, am besten mit Unterstützung eines Zuständigen Mitarbeiters des beteiligten Bundesamtes, den Anwohnern im Rahmen der nächsten Anwohnerversammlung zu erläutern und Fragen zu klären. Man verwies außerdem darauf, daß man dies in ähnlicher Weise bei der Blumenthaler Beiratssitzung um September 2014 tun werde.

Und der Umweltsenator?

Nach dieser Besprechung traf die Bürgerinitiative noch zufälligerweise Umweltsenator Lohse auf dem Weg nach draußen. Darauf angesprochen, daß man ihn bei dem Termin als wichtigsten Protagonisten vermisste habe, suchte er, nachdem man sich als BI „Tanklager Farge“ e.V. zu erkennen gab sofort das Weite und war zu keinem Gespräch bereit.

Bürgernähe oder besser Kommunikation – zumindest beim Senator (mal wieder) leider Fehlanzeige!

Einladung zur 12. Anwohnerversammlung: “Noch nichts in trockenen Tüchern“

Dienstag, 03. Juni 2014, 19:00 Uhr
im Gemeindesaal  der ev.-ref. Kirchgemeinde Farge, Farger Straße 19, 28777 Bremen
(weitere Termine: hier klicken…).

Mithelfen: Einladungen verteilen!

Sie können uns unterstützen und Einladungen in Ihrer Nachbarschaft verteilen – eine einzige Straße (z.B. die eigene) hilft schon sehr! Bitte sprechen Sie uns über das Kontaktformular an, Sie erhalten von uns dann die ausgedruckten Flugblätter.

Themen:

  • Bis jetzt nur eine Willensbekundung
    Tanklager ist nicht stillgelegt – und jederzeit betriebsbereit
  • Der Masterplan zur Sanierung ist da!
    Was er verspricht – und was fehlt
  • Nachgefragt: zu viele Leukämie-Fälle in Farge/Rönnebeck
    Wie reagieren Behörden in Bremen… und Osterholz?
  • Umweltskandal in Gronau – trotz „bester Technik“!
    Wasserverschmutzung durch Öl… und wie dort reagiert wird
  • Schäden an Kraftstoff-Leitungen
    Warum nach behördlichen Erkenntnissen eigentlich niemand in Farge und Rekum wohnen dürfte!
  • Entzauberung des Tanklagers
    „Militärisch geheim“ ist jetzt öffentlich bekannt
  • Naturschutz statt Sanieren
    Umwidmung könnte Sanierung behindern, aber:
    „Tanklagerbetrieb widerspricht Naturschutzgedanken nicht“!
  • sowie Berichte über weitere aktuellen Vorgänge

Die Veranstaltung wird wieder von Radio Weser.TV als Fernsehsendung aufgezeichnet!

Radio Weser TV

Masterplan ohne Ziel? Pressemitteilung der BI

2014-03-21 Pressemitteilung25.04.2014 Am gestrigen Tage gab der Umweltsenator der Hansestadt Bremen bekannt, dass die Bundeswehr am 18. März 2014 einen Masterplan zur Sanierung der durch das Tanklager Farge verursachten Grundwasserschäden vorgelegt hat.

Die Bürgerinitiative (BI) weist rückblickend darauf hin, dass der Senators in einem Gespräch mit der BI im Juni 2013 eingestehen musste, dass es für die Sanierung zum damaligen Zeitpunkt noch keinerlei Planung zum weiteren Vorgehen gab. Hinsichtlich des von der Bürgerinitiative schon damals öffentlich kommunizierten riesigen Umfangs der erforderlichen Aktivitäten und der damit einhergehenden erforderlichen Aufwendungen von Steuergeldern ein unhaltbarer Zustand. Dr. Lohse sagte der BI damals die Erstellung einer Planung zu und wiederholte diese – nicht eingelöste – Zusage im Rahmen der öffentlichen Sitzung des “Ausschusses für Bau, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung” am 28.10.2013 im OT Lüssum nochmals.

Wie den öffentlich einsehbaren Unterlagen zu entnehmen ist erfolgte dann erst nach einem halben Jahr überhaupt eine Anfrage zur Erstellung eines Masterplans an das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw).

Die Bürgerinitiative begrüßt, daß nun erstmalig nach 5 Jahren überhaupt ein Plan vorliegt. „Wir setzen weiterhin auf die konstruktive Zusammenarbeit mit Politik und Behörden“, ergänzt die 1. Vorsitzende und Sprecherin der BI, Heidun Pörtner. „Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, aber wir stehen immer noch am Anfang des Weges“.

In seiner jetzigen Form scheint der „Masterplan“ jedoch eher Entwurfscharakter zu haben. „Ein Masterplan, in dem Zielwerte fehlen, der keine Meilensteine enthält, bei dem nicht einmal ein zu erreichendes Ziel definiert ist, verdient diese Bezeichnung eigentlich nicht!“, kritisiert der 2. Vorsitzende der BI, Dipl.-Ing. Henning Leber die veröffentlichten Unterlagen. „Wir benötigen kein Beruhigungspille, sondern professionelles Vorgehen.“ Den Zeithorizont von 20 Jahren schätzt Leber als „eher optimistische Annahme“ ein. „Es sind im gesamten Masterplan keinerlei Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung aus der Liegenschaft des Tanklager-Geländes heraus vorgesehen“, ergänzt er weiter. Dies müsse aus Sicht der durch die BI zu Rate gezogenen Fachleute eigentlich die dringlichste erste Maßnahme sein, die aber nicht berücksichtigt wurde.

Erstaunen rief bei der BI jedoch die Äußerung bezüglich der angeblich nicht vorhandenen Einflüsse auf die Immobilienpreise hervor. Vielfach wurde der BI zugetragen, dass Kaufinteressenten, wenn sie es nicht ohnehin schon vorher erfahren hatten, spätestens bei der verpflichtend zu erwähnenden Einschränkung bei der Nutzung des Grundwassers dies sofort als Argument für einen niedrigeren Kaufpreis nutzten. „Die Einschätzung, dass die anscheinend größte rüstungsbedingte Altlast, die zudem durch das Grundwasser bis weit in unsere Wohngebiete hinreicht, keine Auswirkung auf die Immobilienpreis haben soll deckt sich nicht mit den Erfahrungen der betroffenen Hausverkäufer und ist weltfremd.“, so Henning Leber

Pressemitteilung BI Tanklager Farge hier als PDF abrufen…

Bürgerantrag zum Thema „Masterplan für die Sanierung des Tanklagers“ „

Kurzfassung

Forderung der Veröffentlichung eines Masterplans

Kommentar: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkeh (SUBV), Herr Dr. Lohse, sagte bereits 2 x die Erstellung eines Masterplans zur Sanierung zu. Jeder Plan kann, wird und muss selbstverständlich beim Vorliegen neuer Erkenntnisse entsprechend angepasst werden! Allerdings: Keinen Plan zu haben erweckt möglicherweise den Eindruck eines eben planlosen Vorgehens seitens des SUBV.

Nach jahrelanger Beschäftigung mit dem hochumfangreichen Thema sollte man – unbeachtet eines stets diskussionswürdigen Detailierungsgrades – wenigstens irgendeine Planung zur Vorgehensweise haben. Um Veröffentlichung dieser Planung wird gebeten. Allerdings antwortet das Umweltamt, daß man nach den Jahren und nach über einem halben Jahr der Zusage nun überhaupt erst die Bundeswehr gebeten habe, einen Plan zu erstellen.

Sieht so die professionelle Abwicklung einer hochbristanten Grundwasser-Sanierung aus?

Frage vom 09.12.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

sowohl in einem Gespräch mit Mitgliedern der Bürgervereinigung Tanklager Farge vom 19.06.2013, als auch im Rahmen der Baudeputationssitzung vom 28.10.2013, hat Herr Dr. Lohse in seiner Funktion als Senator für Umwelt Bau und Verkehr zugesagt, durch die Umweltbehörde Bremen einen Masterplan, zur Sanierung der kontaminierten Flächen auf dem Gelände des Tanklagers Farge erstellen zu lassen. Dieser Masterplan liegt bis heute nicht vor bzw. wurde bisher nicht veröffentlicht.

Der Beirat Blumenthal wird gebeten, den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr aufzufordern, diesen Masterplan umgehend, sowohl durch die Veröffentlichung im Bremer Umweltinformationssystem (BUISY) als auch durch einen Aushang im Ortsamt Blumenthal, interessierten Bürgerinnen und Bürgern für eine Einsichtnahme zugänglich zu machen.

Antwort vom 14.01.2014

Ihre Bürgeranträge

  1. Masterplan für die Sanierung  des Tanklagers
  2. Veröffentlichung der Sachstandsberichte / Gutachten bzgl. der Umweltkontaminationen im Bereich des Tanklagers Farge

Sehr geehrter Herr R.,

auf Ihre o. a.  Bürgeranträge sind vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr durch Herrn Wessel folgende Antworten eingegangen:
Zu 1) Herr R. fordert mit seinem Antrag vom 04.12.2013 die Veröffentlichung des von Herrn
Senator Dr. Lohse zugesagten Masterplans.

Hierzu kann ich ihnen mitteilen, dass ich die Bundeswehr gebeten habe, einen Masterplan erstellen zu lassen.

Hierbei ist es erforderlich, das Vorliegen der Ergebnisse der im Jahr 2013 durchgeführten
Untersuchungen abzuwarten,  damit diese und die daraus zu ziehenden Konsequenzen in den Masterplan eingearbeitet werden können.

Die Bundeswehr hat mitgeteilt,  dass die Ergebnisse aller im Jahr 2013 durchgeführten
Untersuchungen im l. Quartal 2014 voriiegen werden und die entsprechenden Berichte dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr übergeben werden.
Zu 2)
Herr R. fordert mit seinem Antrag vom  04.12.2013 die  Veröffentlichung des 7.
Sachstandsberichtes sowie der Sachstandsberichte 1-5.

Hierzu kann ich lhnen mitteilen,  dass der 7. Sachstandsbericht veröffentlicht wird, sobald die Endfassung vorliegt. Die Bundeswehr hat mir am 13.12.2013 mitgeteilt, dass der Bericht im
Januar 2014  beim Senator für Umwelt,  Bau und Verkehr eingereicht wird.

Die einzelnen Sachstandsberichte bauen, aufeinander auf und beinhalten immer auch den Sachstand der vorherigen Berichte. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird insofern immer nur der neueste hier vorliegende Sachstandsbericht im BUISY veröffentlicht
Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.
Mi  freundlichen Grüßen
Nowack
Ortsamtsleiter

Schöne Feiertage! Und hier der Wunschzettel:

Weihnachten Globus24.12.2013 Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns! Im ersten Jahr des Bestehens der Bürgerinitative wurde viel erreicht, viel angestossen, viel Problembewusstsein geweckt.

Nur die Erledigung der Probleme birgt noch viele Verbesserungspotentiale… In diesem Sinne wünscht die Bürgerinitiative Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest, Gesundheit und uns allen ein erfolreiches Jahr 2014!

Vervollständigen Sie selber mit der Kommentarfunktion unseren Wunschzettelvorschlag!

  • Kein Weiterbetrieb des Tanklagers
  • Massive Intensivierung der Sanierung
  • Entwicklung alternativer Nutzungskonzepte
  • Keine planlose Politik
    Seit 19.06.2013 Zusage von Umweltsenator Dr. Lohse, einen Masterplan vorzustellen – bis heute: Fehlanzeige!
  • Engagierte Risikominimierung
    Den Empfehlungen der vom Senator selber beauftragten Gutachter folgen und den weiteren Austrag von Giften stoppen!
  • Proaktive Kommunikation statt zögerlicher Teilantworten
    Die Fragen nach Fakten nicht mit Verweisen auf andere Schreiben, sondern mit den angefragten Fakten wirklich beantworten!
  • Transparenz, Transparenz, Transparenz
    Was wird gerade beim Tanklager gemacht? Warum? Mit welcher Zielstellung? Mit welchem Zeithorizont?
  • Alle Gutachten veröffentlichen und erklären
    Bürgerinformation ist Aufgabe der Behörden!
  • Uns selber fragen statt abzuwehren
    • Wo könnte es noch Risiken für die Anwohner geben?
    • Was können Behördern und Politik tun, um schnellstmöglich beste Ergebnisse zu erzielen?
  • Kompetenz statt Missverständnisse
    • Verkündete Schließungsabsicht des Bundes?
      Leider vom Umweltamt „falsch verstanden“!
    • Giftstoffe im Trinkwasser, aber unterhalb Schwellwerten?
      Leider vom Gesundheitsamt „unglücklich formuliert“!
  • Die Aufgabe annehmen
    Denn dies Problem, daß als die größte Rüstungsaltlast der gesamten Bundesrepublik akzeptiert wird geht uns alle an!

Informieren auch Sie Ihre Mitmenschen, über das größte unsichtbare Bremer Problem – z.B. mit dem neuen Info-Faltblatt – und nutzen Sie noch heute die Gelegenheit online oder auf Papier die entsprechende Petition zu unterstützen.

Weihnachten Daumen hoch