Jetzt handeln! Briefe an Frau Dr. von der Leyen und Herrn Dr. Schäuble

bundesadler-neu28.01.2013 Nicht nur über 1.300 Unterzeichner der Petition: am 21. Januar hat sich die Bremer Bürgerschaft einstimmig gegen einen Weiterbetrieb des Tanklagers ausgesprochen und neben der Sanierung und Erstellung von Nachnutzungskonzepten eine endgültige Stilllegung durch Rückgabe der Betriebserlaubnis durch den Bund gefordert. (Kommentare aus der Online-Peition hier lesen …)

Da dieser Entschluss für den Bund als Eigner und Verkäufer der Liegenschaft nicht bindend ist, fordert die Bürgerinitiative nun dringend Frau Dr. von der Leyen, die als Verteidigungsministerin für den momentanen „Betrieb ohne Medium“ verantwortlich ist und Herrn Dr. Schäuble, der als Finanzminister Seitens des Bundes die Eigentümerseite vertritt auf, den für das gesamte Bundesland Bremen geäußerten Willen entsprechende Taten folgen zu lassen!

Die Briefe im Wortlaut

Sehr geehrte Frau  Dr. von der Leyen,
sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,

das Tanklager Farge stellt für uns Menschen in Bremen-Nord eine vielfache Bürde dar: angefangen mit der Historie seiner Errichtung im Rahmen der Vorbereitung des 2. Weltkriegs über den störfallbehafteten Betrieb der zurückliegenden Jahrzehnte bis zu den heute vorhandenen umfangreichen Umweltschäden durch den Tanklagerbetrieb.

Die historische Aufarbeitung des direkt angeschlossenen U-Boot-Bunkers „Valentin“  bedeutet für die Anwohner einen gelungenen – und erforderlichen! – Umgang mit diesem dunklen Kapitel unserer deutschen Vergangenheit. Die dortige Denkstätte respektiert das vielfache Leid der Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die zur Errichtung herangezogen wurden. Das Tanklager selber wurde unter ähnlichen Bedingungen errichtet! Auch hier wurden Zwangsarbeiter zur Errichtung herangezogen  –  alles war der menschenverachtenden Ideologie des 3. Reichs untergeordnet.

Und heute noch leiden wir Anwohner unter der monströsen Tanklager-Maschinerie: das anerkannt weltgrößte unterirdische Tanklager liegt heute inmitten unserer Wohngebiete, sogar inmitten des einzigen Bremer-Wasserschutzgebiets, das zur Trinkwassergewinnung herangezogen wird.

Allein diese beiden Punkte würden eine Neukonzeption eines jeglichen Tanklagers heute schon von vornherein verbieten!

Hinzu kommt, dass der größte Teil der technischen Grundausstattung noch auf dem Zustand und der Konzeption aus den 1930er Jahren basiert! Für die Genehmigung eines heutigen Tanklagers essentielle Anforderungen haben allein durch den Bestandschutz die Jahrzehnte überdauert:

  • einwandige unterirdische Tanks statt leckagesicherer zweiwandiger oberirdischer Behälter mit Auffangvorrichtungen[1]
  • diese sind genietet statt geschweißt und geprüft
  • über 100 km einwandige unterirdische Pipelines statt leckagesicherer zweiwandiger oberirdischer Leitungen
  • ungefilterte Entlüftungen der Diesel- und Kerosin-Tanks
  • und über all dem eine 80 Jahre „gewachsene“ Brandlast: ein im Sommer knochentrockener Nadelwald!

Zu unserer allergrößten Sorge befindet sich auf der – aus heutiger Sicht nicht mehr genehmigungsfähigen – Pipelinetrasse zwischen Tanklager und Weserhafen das Kinder- und Familienzentrum Farge-Rekum, ein Kindergarten, in dem sich 120 Kinder aufhalten.

Und als wäre dies noch nicht genug, befindet sich ausgerechnet auf dem Kindergartengelände ein explosionsgefährdeter Armaturenkeller („Ex-Schutz-Raum“) – und zwar direkt unter dem Gebäudeteil, in dem sich die ein- bis drei-jährigen Kinder aufhalten. Dieser mit Stacheldraht vom Kindergartenbetrieb abgezäunte Ex-Schutz-Bereich ist nicht ohne Grund so gekennzeichnet:  er birgt das Risiko, dass es dort zu einer Explosion kommen könnte… mit verheerenden, nämlich tödlichen Folgen für unsere Kinder!

Das Tanklager, das seinerzeit im ländlichen Bereich, fern der Bremer Siedlungen, errichtet wurde, liegt nun im Herzen eines Ortsteils. Das Schulzentrum „In den Sandwehen“ mit seinen über 850 Schülern grenzt direkt an das Tanklager und liegt genau in der Hauptwindrichtung der Abluftfahnen. Auch wenn dem Gesundheitsamt Bremen auf Nachfrage keine Informationen darüber vorliegen, so haben wir doch Aussagen aus verschiedenen Schülergenerationen bis in die jüngste Vergangenheit, die über Kraftstoffgeruch auf dem Schulhof berichten, oft gefolgt von nachmittäglichen Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Sowohl durch seine 80-Jahre alte Grundkonzeption als auch durch ein anderes Herangehen als heutzutage kam es immer wieder zu mehr oder weniger genau protokollierten Umweltschädigungen, die zu umfangreichen Umweltschäden geführt haben:

Aus den vom Umweltamt Bremen veröffentlichten Untersuchungsberichten ist zu erkennen, dass sich auf dem Grundwasser (des Wasserschutzgebiets!) eine mehr als 80 cm dicke Giftstoff-Phase aus Treibstoffbestandteilen[2]  angesammelt hat. In einer Antwort des Bremer Umweltamtes ist sogar von stellenweise 2 m Mächtigkeit die Rede! Mit der Sanierung (Phasenschöpfung) wurde zwar in den letzten 3-4 Jahren begonnen, sie kann aber keinesfalls in den nächsten Jahren, vermutlich Jahrzehnten, erfolgreich abgeschlossen werden: die Schadstoffbelastung hat sich schon weit außerhalb der Liegenschaftsgrenzen des Tanklagers ausgebreitet; in vielen Straßenzügen wurde bereits vor der Grundwasserentnahme gewarnt, da z.B. vom krebserzeugenden Stoff Benzol seit Jahren Konzentrationen gemessen wurden, die den für Grundwasserverunreinigungen festgesetzten Schwellenwert um das über 10.000-fache überschreiten. Benzol verursacht neben Blutkrebserkrankungen wegen seiner systemischen Wirkung weitere Krebserkrankungen, Erbgutveränderungen und andere Gesundheitsschäden. Dies schlägt sich in einer erhöhten Krebsrate im Verseuchungsgebiet nieder, die je nach Auswertemethodik sogar als signifikant erhöht bezeichnet wird.

Außerdem sind umfangreiche Bodenverseuchungen ermittelt, aber längst noch nicht behoben! Auf dem Tanklagergelände wurden z.B. Tank-Schlämme vergraben; auch außerhalb des Geländes sind im Bereich alter Abwassergräben vom Tanklager zur Weser hin Schadstoffkonzentrationen in sogar geruchlich bereits wahrnehmbarer Konzentration vorhanden.

Zusätzlich zu den immensen Gesundheits- und Umwelt-Risiken erfahren Immobilienbesitzer einen schleichenden Wertverlust, der z.Z. zwar nicht quantifizierbar ist, sich aber in den entsprechenden Verhandlungsergebnissen deutlich widerspiegelt. Zahlreiche Leerstände im direkten Bereich des Tanklagers und insbesondere im Gebiet der Verseuchungen lassen die Vermutung der Unverkäuflichkeit zu.

Am 21. Januar 2014 hat nun unser Landesparlament, die Bremische Bürgerschaft, mit dem Beschluss des Antrags Drs 18/492 eine eindeutige Position für Gesamtbremen bezogen: in dem einstimmigen Beschluss, ohne Enthaltungen und Gegenstimmen, fordern alle Fraktionen eine endgültige Schließung des Tanklagers und  haben damit unseren großen Sorgen eine Stimme verliehen!

Die Kernforderungen des Beschlusses sind:

  1. Stilllegung des Tanklagers und Rückgabe der Betriebskonzession durch den Bund
  2. Entwicklung umweltfreundlicher Nachnutzungskonzepte, gemeinsam mit den Umlandgemeinden
  3. Sicherstellung und zeitnahe Umsetzung der Sanierungsverpflichtung des Bundes

Insbesondere bezgl. Punkt 1, der Stilllegung, sprechen wir Sie, Frau Dr. von der Leyen und Sie, Herrn Dr. Schäuble, an: der Bund als Besitzer der militärischen Liegenschaft samt Lager muss nun diese überfällige Entscheidung treffen und dabei unserem Wunsch nach einem sicheren Leben, ohne das Risiko einer zukünftigen weiteren Umweltbelastung, nachkommen.

Zurzeit befürchten wir, dass ein Verkauf durch die beauftragte Bundesimmobilienanstalt (BImA) dieser Entscheidung zuvorkommen könnte. Wir fordern Sie daher mit Nachdruck auf, die entsprechenden Vorgänge umgehend einzuleiten und damit dem Wunsch tausender direkt betroffener Nord-Bremer Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen.

Als Anlage überreichen wir daher auch die von der Bürgerinitiative angestoßene Petition samt Zeichnerlisten.

Wir bitten Sie um kurzfristige Rückmeldung und Information, wie wir als Bürger bzw. als  Bürgerinitiative Ihnen hierbei zuarbeiten können.

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Pörtner                                           Dipl.-Ing. Henning Leber
1. Vorsitzende der Bürgerinitiative                  2. Vorsitzender
Sprecherin

Dipl.-Ing. Olaf Rehnisch
stellv. Vorsitzender

Anlagen

  • Zeichnerliste online über „openpetition.de“ (435 Mitzeichner)
  • Zeichnerlisten (900 Mitzeichner)

[1]gem. VAwS (Verordnung über Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen)

[2]BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol) und MTBE (Methyl-tertiär-butylether): krebserregend;  Leichte Vergiftungen äußern sich in Schwindelgefühl, Brechreiz, Benommenheit und Apathie. Eine langzeitige Aufnahme kleinerer Benzolmengen führt vor allem zu Schädigungen der inneren Organe und des Knochenmarks. Bei einer schweren Vergiftung kommt es zu Fieber und Sehstörungen bis hin zu vorübergehender Erblindung und Bewusstlosigkeit. Xylole sind entzündlich und wirken gesundheitsschädigend bei Aufnahme über die Haut und die Atemwege. Sie können zum Beispiel Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Schwindel und Atemnot hervorrufen. Toluol verursacht Nerven-, Nieren- und möglicherweise auch Leberschäden. Toluol ist fortpflanzungsgefährdend sowie fruchtschädigend. Die Inhalation von Toluoldämpfen kann zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Unwohlsein, Empfindungsstörungen, Störungen der Bewegungskoordination und Bewusstseinverlust führen.

Advertisements

Kommentare aus der Online-Petition

Die Petition wurde von 1335 Menschen mitgezeichnet!

UnterschriftZusammen mit den gesammelten Unterschriften bzw. Online-Listen werden nun die Bundesverteidigunsministerin Frau Dr. von der Leyen und der Bundesfinanzminister Herr Dr. Schäuble aufgefordert, dem durch die Petition und dem Bürgerschaftsbeschluss eindeutigen Bremer Wünschen nachzukommen.

Die Mitzeichner der Online-Petition konnten auch Kommentare hinterlassen:

logo_openpetition_header

https://www.openpetition.de/petition/online/tanklager-bremen-farge-lebensgrundlage-bremer-trinkwasser-erhalten-durch-schliessung-sanierung

Kommentare:

  1. … weil ich der Meinung bin, dass man keinesfalls alle Entscheidungen hinnehmen sollte, vor allem, wenn unsere Gesundheit davon abhängig ist.
  2. #Krebserkrankungen der Bevölkerung in Bremen-Nord nehmen rasant zu! Ignorante, Menschen verachtende Umweltpolitik der Bremer Rotgrünen Regierung macht den Bürgern in Bremen-Nord Angst und Bange. In Bremen-Nord sterben überdurchschnittlich viele Bürger an Krebs und Herz- Kreislauferkrankungen als in vergleichbaren Bremer Stadtteilen. Darauf weisen die Bürger in Bremen-Nord hin und fordern seit Jahren die zuständigen Behörden und die verantwortlichen Politiker auf, die ursächlichen und allseits bekannten Umwelt ? und Gesundheit gefährdenden Emissionsquellen sofort zu schließen. Speziell in den Nordbremer Ortsteilen Blumenthal, Rönnebeck, Farge, Rekum ist die Krebs-Sterberate mit eklatant hoch! Als Ursache benennen die Bürger in Bremen-Nord zunächst das uralte Tanklager der Nazis in Farge, das heute immer noch genutzt wird und aus dem BTEX (Benzol) ins Grundwasser gelangt und die Region in Bremen-Nord mit krebserregenden Stoffen vergiftet. Das uralte und marode Kohlekraftwerk in Bremen-Farge wird von den Bürgern in Bremen-Nord als eine weitere Ursache für die sehr hohe Krebsrate in Bremen- Nord aufgelistet. <a href=“http://kraftwerk-farge.blogspot.de/p/bremen-krebserkrankungen-der.html,&#8220; rel=“nofollow“>kraftwerk-farge.blogspot.de/p/bremen-krebserkrankungen-der.html,</a> <a href=“http://kraftwerkfarge.wordpress.com/,&#8220; rel=“nofollow“>kraftwerkfarge.wordpress.com/,</a> <a href=“http://tanklager1941wifo1945farge.wordpress.com/&#8220; rel=“nofollow“>tanklager1941wifo1945farge.wordpress.com/</a>
  3. Wollen Sie in einer Stadt leben, in der täglich 50 kg lungengängige #Schwermetalle ihre Atemluft belasten? Wollen Sie in einer Stadt wohnen,in der ein #Tanklager der #Nazis ihren Lebensraum vergiftet? Wollen Sie in einer Stadt leben, in der #ROTgruene Politiker #Umweltprobleme ignorieren, #Umweltbelastungen dementieren und #Umweltvergiftungen vertuschen? Wollen Sie ihre Kinder in einen Kindergarten schicken, der auf einer hochexplosiven 80 bar #Tanklager ? Benzinleitung errichtet und heute noch betrieben wird? Nein, wollen Sie nicht? Wir Buerger in #Bremen auch nicht! Wir Buerger in #Bremen fordern: #Tanklager & #Kohlekraftwerk #Farge sofort stilllegen! #Umweltschäden sofort komplett sanieren!
  4. #Tanklager #Farge sofort stilllegen und Umweltschäden sanieren!
  5. Ich befürchte durch die permanente Zeitumstellungen auf die Dauer gesundheitliche Probleme wie z.B. Schlafstörungen, die ich gerade jetzt wieder nach der Zeitumstellung habe. Es dauert meist 2-3 Monate bis ich mich wieder akklimatisiert habem, auch meiner Tochter geht es so.
  6. Ein solches Objekt muss nach dem neusten Stand der Technik rückgebaut werden. Ich wünsche Euch in Bremen viel Erfolg mit der Petition.
  7. Ich wohne in Horsten und sehe was für fatale Folgen die Ölkatastrophe für unsere Kanäle hat. In Bremen ist es noch viel schlimmer, und deshalb muss dringendst was unternommen werden, damit niemand in Gefahr kommt. Es darf nicht erst gehandelt werden, wenn was passiert ist und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
  8. Weil ich den Missstand nicht einfach so hinnehmen will und kann. So geht es ja nun mal nicht …
  9. Wasser in jeglicher Form darf nicht mit chemischen Mitteln kontaminiert sein und muss den Menschen langfristig in reiner Form als Lebensgrundlage zur Verfügung stehen.
  10. Ich wohne auch in unmittelbarer Nähe des Tanklagers! Karl-Hermann Mattig
  11. Nicht nur der Bunker „Valentin“ sondern auch das „Wifo-Tanklager“ und das „Marine Tanklager“ sind im Wesentlichen von Zwangsarbeiter errichtet worden, damit der 2. WK geführt bzw. weitergeführt werden konnten. Hierfür Erinnerungsorte zu schaffen, statt auch heute noch lebensgefährdende Industriegebiete, ist mir ein Anliegen.
  12. ich möchte das wir ein sauberes grundwasser an unsere kinder weitergeben. Und die regierung alles dazutut dieses umzusetzen.
  13. Weil es ein Ding der Unmöglichkeit ist, wie man mit unserer Gesundheit spielt!
  14. Das größte Tanklager Europas – völlig veraltet von den Nazis im Krieg gebaut – direkt neben dem wichtigsten Bremer Grundwassereinzugsgebiet – Das Ding muss zu! Und ich möchte noch gar nicht wissen, was für ein Sanierungsbedarf sich ergibt, wenn man da auf dem Gelände anfängt Proben zu nehmen…
  15. Die Lebensqualität im nördlichen Bremen muss erhalten bleiben. Das Grundwasserreservoir für viele Bremer muss nachhaltig geschützt werden. Nur weil man es nicht sieht wie bei den oberirdischen Umweltkatastrophen in Ostfriesland aber auch in Nordamerika darf diese schleichende Katastrophe nicht mit weniger Energie angegangen werden. Wer heute nicht alle denkbare Anstrengungen unternimmt, bestraft die kommenden Generationen.
  16. Ich möchte, dass unser sauberes, kostbares Trinkwasser für uns alle erhalten bleibt.
  17. Wir möchten ,dass das Tanklager geschlossen wird.Das soll für immer zu bleiben ,damit unsere Kinder und wir hier in ruhe Leben können ,ohne Angst zu haben das wir von diesen Schrott Krebskrank werden.Ich weiß nicht für was wir Grüne haben.Wir müssen blechen ,wenn unser Öl aus den Tank läuft und die verseuchen ganze Gebiete und werden nicht mal bestraft dafür.Wir müssen mit Angst und schrecken hier Wohnen,das kann doch nicht richtig sein.Die müssen zur Rechenschaft gezogen werden.MFG
  18. Jede Pommes Bude wird schärfer kontrolliert, mit enteprechenden Sanktionen, und hier möchte man einfach zum Tagesgeschäft zurückkehren. Das gehört verboten ! ! !
  19. …weil wir inzwischen von derart vielen ökologischen Zeitbomben wissen und wir deshalb zum Handeln, übergehen müssen, damit unsere Zukunft lebenswert bleibt.
  20. Es gibt eine in jeder Hinsicht optimale Verwendung für das Objekt.
  21. Ich bin Bremerin und bin in Bremen aufgewachsen. Irgendwann will ich wieder in meiner Heimat leben,- und das will ich mit gesundem Wasser!
  22. Die Folgen des Tanklagers Farge vergiften die Umgebung, nach neuen Erkenntnissen das zukünftige Trinkwasser wenigstens eines Teils einer Großstadt. Beschädigung der Umwelt ist eine Angelegenheit aller Menschen. Besondere Verantwortung haben diejenigen, die die Menschen vertreten, sei es als Politiker oder Beamte oder Angestellte des Staates.
  23. Weil ohne den Druck der Bürger nicht genügend getan wird zur Sanierung des durch das Tanklager verseuchten Grundwassers. Die Verantwortlichen müssen dazu ermuntert werden das Tanklager zuschließen, zurückzubauen und den Boden zu sanieren.
  24. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut!!!
  25. Zur Erhaltung der Wasserqualität für küntige Generationen… auch der Tiere und anderer Mitwesen, die nichts für die menschliche Misswirtschaft und Fahrlässigkeit können, nur Liedtragende sind…
  26. Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und Taten sprechen lassen!
  27. Ich wohne selbst in diesem Grundwasser verseuchten Bereich und habe deshalb ein natürliches Interesse daran, daß die Verseuchung gestoppt wird und daß das Tanklagerrelikt beseitigt wird. Die Bremer Politik sollte hier in die Offensive gehen und sich an die Spitze des Protests setzen!!
  28. why?
  29. Wegen Gesundheit und Umwelt
  30. Wir haben mit dem Tanklager in Kablow ein ähnliches Problem.
  31. Weil mein Elternhaus in Farge steht und meine Eltern dort auch noch wohnen.
  32. Der Umwelt und den Menschen zuliebe!
  33. Da das Tanklager die Trinkwassergewinnung für Bremen Nord gefährdet, und es ja auch schon dringend erforderlich macht die bereits vorhandene Verunreinigung des Grundwassers zu sanieren, fordern wir den Bund auf endlich geeignete Schritte zu unternehmen und das Tanklager zu schliessen und zu sanieren. Es geht nicht an, das durch die Bundeswehr Schäden verursacht worden sind und man diese auf die leichte Schulter nimmt und die Bürger in Bremen Nord mit unausgegorenen Antworten versucht mundtot zu machen.
  34. Bis die Trinkwasseranlage in Blumenthal betroffen ist, ist es nur eine Frage der Zeit. Momentan wird nichts unternommen, um die Brunnen aus denen wir unser Trinkwasser beziehen zu schützen.
  35. Kein Wasser in private Unternehmen !!! Wasser ist Grundrecht !
  36. Ich bin Besitzer einer Immobilie in dem betroffenen Bereich, die ich vermietet habe. Ich habe mich bezüglich der Petition von der Notwendigkeit.überzeugt und bin es den Mietern schuldig die Angelegenheit zu unterstützen.
  37. Der Staat, der „rührend für uns sorgt“, lässt uns hier im Stich.
  38. Menschen haben ein Recht auf qualitativ gutes Trinkwasser!
  39. da wird sich der heinz freuen
  40. Die Lager-Technik ist total veraltet und voraussehbar technisch nicht (mehr) beherrschbar.
  41. Eine Gefahr der Grundwasserversorgung auch für den Wasserweg ist zu 100% gegeben
  42. Ich möchte auch in Zukunft sauberes Trinkwasser für uns Nord-Bremer haben
  43. Das Wasser muss sauber werden!
  44. Es ist emp?rend, wie mit der knappen lebenswichtigen Ressource Grundwasser umgegangen wird!
  45. Möchte helfen
  46. Umwelt geht uns alle an und unseren Kindern und Kindeskindern sind dafür verpflichtet
  47. Weil das eine Sauerei ist!
  48. Wir bereiten in Bielefeld eine Ausstellung über Zwangsarbeiterlager vor. Dieses Thema siodn schon wieder in Vergessebheit zu geraten!!!
  49. Es kann unmöglich sein, dass unsere Umwelt dermaßen belastet wird.
  50. weil ich nicht möchte,dass unser Wasser Grund und Boden verseucht wird ,für uns und unsere Nachkommen!!!!
  51. Da meine Familie und ich hier in Farge an der Betonstraße unsere Existenz aufgebaut haben, sehen wir unsere Gesundheit und das bestehende und zukünftige Leben bedroht. Keiner steht später für den Einzelnen gerade und übernimmt die aufgelaufenen Kosten für die über Jahre verursachten Schandtaten am Erdreich, Grundwasser und dem Leben der Anwohner sowie der Tier und Pflanzenwelt.
  52. weil ich selber in dem betroffenen Bereich lebe und eine weitere Ausdehnung der Schäden vermieden haben will!
  53. Weil jeder einzelne Bürger Auflagen zum Wasserschutz zu erfüllen hat, dann auch bitte der Bund!
  54. Damit alles aufgeklärt wird und nichts vertuscht wird damit es mit der Verseuchung von lebenswichtigem Wasser entlich Schluss ist
  55. Weil wir es so weit kommen lassen haben aus Profitgier und Ignoranz, und unsere Kinder das nicht verdient haben.
  56. Ich möchte niemals sehen, dass in „Wohngebiete“ das Grundwasser nachhaltig verseucht wird.
  57. Ute Thamm: bin sehr erstaunt und traurig, dass bis heute von Landes- und/oder Bundesebene oder von einer entsprechenden zuständigen Behörde fast keine Rückmeldungen auf die vielen Anfragen der BI und der Bürger vorliegen. Wir müssen uns im Namen der nachkommenden Generationen fragen: Was passiert mit unserer Mutter Erde? Und wir dürfen nicht in der Frage stecken bleiben. Wenn jeder für sich die Frage beantwortet hat, darf das HANDELN nicht vergessen werden !
  58. Uwe Thamm: Bremen muss weiter wach gerüttelt werden.
  59. Ich wohne in Farge und will nicht auf einem verseuchten Untergrund wohnen/leben. Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit bis irgendwelche Schädigungen (Trinkwassereinzugsgebiet) offen zutage treten werden. JETZT muss etwas unternommen werden und nicht erst wenn etwas passiert ist.
  60. ich denke es ist genug passiert
  61. Wei ich hier lebe
  62. Wir hier in Zernsdorf haben ein ähnliches Problem und sind solidarisch mit Ihnen!!
  63. Der Schutz unseres Trinkwassers muss doch vor allen wirtschaftlichen und politischen Interessen stehen. Es wird Zeit, daß die Politik aufwacht und endlich im Sinne der Bürger handelt.
  64. Hallo an alle Bürger, wir haben hier in Königs Wusterhausen einen ähnlichen Fall.Gemeinsam können wir gegen solche Machenschaften vorgehen.B.Schmidt
  65. Aus Umwelt- und Sicherheitsgründen!! Manfred Meyer
  66. Für den Umweltschutz sind nicht nur wir Bürger, sondern auch der Bund, zuständig und verantwortlich.
  67. Weil die Gesundheit der Bürger an erster Stelle steht.Die Gefährdung des Grundwassers in der Region ist eine Schande für Bremen und darf nicht geduldet werden.Wir werden gemeinsam dagegen kämpfen,für das Wohl unserer Kinder.
  68. Einen privaten Bodenverseucher hätte man sofort und umgehend mit Geldstrafen und Forderungen gezwungen den enstandenen Schaden zu beseitigen. Der Bund als Verursacher des Problems stellt sich hier stur und wartet ab. Das ist einfach eine Riesensauerei !! Da sitzen grüne Politiker im Senat, die von Fahrradzählstellen träumen, nur wenn es darum geht für die Menschen im Land Bremen aktiv zu werden vermisst man politische Aktivitäten … Von der SPD erwartet man eigentlich schon gar nichts mehr zu dem Problem Tanklager-Farge. Es sollte einen Bürgerentscheid dazu geben, damit Politik gezwungen wird die Interessen der Bürger zu vertreten. Das ist in Bremen leider immer mehr in Vergessenheit geraten.
  69. Weil es der größte Umweltskandal ist, den wir hier in Bremen und Osterholz haben
  70. Es geht immerhin um unser kostbarem Nass
  71. Eine nicht unbegründete Angst hat bestimmt jeder der in unmittelbarer Nähe zum Tanklager wohnt und das ist nicht gut . Ich denke an eine Mitmenschen und vor allem an unsere KINDER .
  72. Weil ich der Meinung bin, dass das Tanklager nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht und daher geschlossen gehört. Wir haben unseren Nachfahren gegenüber eine große Verantwortung, die wir wahrnehmen müssen. Wir können nicht immer alles hinnehmen.
  73. Ich bin Hausbesitzer und bin daran interessiert das meine Mieter gesund leben!
  74. Alles was der Natur schadet, schadet uns…
  75. Als unmittelbarer Anwohner des Gefährdungsgebietes bin ich sehr daran interessiert, daß das defekte Tanklager in Farge geschlossen und saniert wird, damit nachfolgende Generationen ungefährdet in unserer Region leben können.
  76. Trinkwasser für nachfolgende Generationen sichern.
  77. wegen der `Lebensmittel`
  78. Grundwasser ist eine Lebensgrundlage. So etwas muss kompetent und vollständig saniert werden. Jetzt!
  79. Um die Zukunft der Lebensgrundlagen zu sichern
  80. Ich bin Anwohner !!
  81. Wasser ist Leben!!!
  82. Die Erhaltung der Lebensgrundlagen
  83. Weil Politk und Realität sich zuweit voneinander entfernt haben.
  84. Es wurde genug angerichtet!!
  85. Trinkwasser ist ein sehr wichtiger Bestandteil der ÖFFENTLICHEN DASEINSVORSORGE! Und darf NICHT PRIVATISIERT und somit zum Spielball von Spekulanten werden.
  86. Es ist meiner Ansicht nach unverantwortlich, eine derartig alte und marode Anlage in irgendeiner Weise weiterzuverwenden oder gar in private Hände zu geben. Außerdem ist eine grundlegende Sanierung des Tanklagers und aller Flächen erforderlich, die vom Tanklager kontaminiert worden sein können. Deshalb kommt für das Tanklager Farge nur eine sofortige Stilllegung und eine schnelle und gründliche Sanierung in frage, die alle Gebiete umfasst, die betroffen sein können.
  87. Die jahrelange Schlamperei beim Tanklager Farge muss endlich gestoppt werden und geschlossen werden. Natürlich nicht nur geschlossen, sondern dass ganze Gelände muss saniert werden, damit wir irgendwann unsere Brunnen wieder benutzen können und in einem giftfreien Zuhause wohnen können. Es sollte auch über Ausgleichzahlungen nachgedacht werden, da die Häuser und Grundstücke einem erheblichen Werteverfall unterliegen.
  88. Als Anwohner sind wir sehr stark daran interessiert, dass das Tanklager Farge geschlossen wird und der verseuchte Boden sowie das Grundwasser gereinigt wird.
  89. Wir sind für die Schließung und Sanierung des Tanklagers Farge, da wir in unmittelbarer Nähe wohnen.
  90. Um ein Zeichen zu setzen!
  91. Wegen der Grundwasser Verseuchung .und dem alter des tanklagers .
  92. Ich wohne seit über 20 Jahren zwar nicht mehr in Bremen-Nord , vielleicht mein Glück.Ich finde es trotzdem sehr wichtig.,für die nächste Generation und für unser Trinkwasser zu kämpfen.Wir sind schließlich nicht in Afrika.In Afrika ist es nicht selbstverständlich an sauberes Trinkwasser zu kommen…. Ich wünsche mir eine Zukunft ohne Wassertankwagen, die vielleicht in naher Zeitt in Bremen die Wasserversorgung mit unbelastetem Wasser sichern müssen.. in anderen Ländern leider schon normal..
  93. Weil Wasser eines unserer wichtigsten Güter ist!
  94. Bremer-Wasser ist gutes Wasser. Einfach gesagt. Regional zu bleiben gibt einem die Gewissheit, dass man weiß, „wo die Dinge her kommen“. Und was ist schon kostbarer als sauberes Wasser?
  95. Trinkwasser ist der Grundstein des Lebens und der muss erhalten bleiben-in aller Reinheit.
  96. Bedenkt, dass man Geld nicht essen kann.

ONLINE protestieren – ONLINE unterzeichnen!

logo_openpetition_headerNicht nur die Unterschriften-Liste, sondern auch die Online-Petiton steht nun zur Verfügung. Bitte verbreiten Sie den Link und schreiben Sie Ihre Mitmenschen auch per Email an. Auch ausserhalb von Bremen!

  • Es geht um unser Trinkwasser!etzel109_v-contentgross
  • Keine Treibstoffpipeline mehr durch den Kindergarten!
  • Endlich ernsthafte Sanierung beginnen!
  • Kein Weiterbetrieb
  • Jede Unterschrift zählt!
  • Die Ölkatatstrophe von Etzel ist in Bremen SCHON LÄNGST 100-FACH PASSIERT!

Online Petition hier mitzeichnen…