Bürgerantrag zum Thema „Entlüftung der Tanks – Einsichtnahme in Messergebnisse“

Kurzfassung

Die Bitte um Einsichtnahme der Messergebnisse der Tankentlüftungen des Tanklagers.
Kommentar: Die bis in die Schule „In den Sandwehen“ und in die Wohngebiete hinein geruchlich z.T. deutlich bis sehr deutliche wahrnehmbaren Kraftstoff-Ausdünstungen, die durch die Tankblock á 1,1 Millionen Liter Füllvolumen beim Befüllen jeweils auch freigesetzt werden/wurden sollten im Rahmen der Abluft-Eigenüberwachung regelmäßig durchgeführt und der dato aufsichtsführenden Behörde, dem Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Bremen, zur Verfügung gestellt worden sein.

Existieren diese Messprotokolle, dürften Sie voraussichtlich die hohe (potentiel gesundheitsschädigende) Schadstoff-Fracht der Abluft dokumentieren. Existieren sie nicht, wäre das ein rechtswidriges Verhalten des (damaligen) Betreibers und ein Versäumnis der Überwachunspflicht seitens des GAA.

Frage vom 09.12.2013

Bürgerantrag der Bürgerinitiative

Der Beirat Blumenthal möge dafür Sorge tragen, dass folgende Anfrage an das Gewerbeaufsichtsamt weitergeleitet wird und eine entsprechende Antwort erfolgt.

An den Verladebahnhöfen und Tanks wurde/wird beim Betanken, u.a. mit den Treibstoffen Kerosin und Gasöl, die Abluft der Treibstoffbehälter ins Freie abgelassen.

Wir bitten um Einsicht der Abluft-Messergebnisse der letzten 5 Jahre.

Antwort

Ausstehend

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09.08.2013 Antwort GAA auf Frage 23

Fragen der BI in fett
Anmerkungen der BI in fett und rot
Antworten des Gewerbeaufsichtsamt Bremen in kursiv

  1. Die Besuchergruppe von Beiratsmitgliedern und Bürgerinitiative durfte nicht-ex-geschützte Kameras in den unterirdischen Ex-Schutzbereich Behälterblock 16 mitnehmen bei ausgesprochenem Benutzungsverbot. Was hat die Prüfung des GAA bzgl. der Handhabung des Ex-Schutzes ergeben?

Zu Frage 23: Die Prüfung hat ergeben, dass im Behälterblock schon lange kein Düsenkraftstoff (Jet A-1) mehr gelagert wird, das Ex-Schild wäre also gar nicht nötig gewesen.

Dann hat der begleitende Sicherheitsmeister der Betreiberfirma TanQuid also nur aus Spaß darauf hingewiesen, daß man einen Ex-Schutz-Bereich betritt? Und wenn man Düsenkraftstoff lagert, von dem ja sogar im „leeren“ Tank „nur“ noch ein paar Kubikmeter Reste verbleiben, dann ist der Rest wohl nicht mehr explosionsgefährdet?

Eine wirklich sehr interessante Sichtweise des GAA bezüglich Sicherheit, die für sich spricht!