Sommerzeit, Badezeit: kennen Ihre Nachbarn das Risiko?

18.07.2014 Sommertage wie man sie sich wünscht,  die Ferienzeit vor der Tür. Bestes Wetter, um Planschbecken, Pool oder Teich aufzufüllen. Beete und Rasen müssen gewässert werden.

Kennen auch Ihre Nachbarn das mögliche Risiko, das von durch das Tanklager verseuchtem Grundwasser ausgehen kann?

Bitte weisen Sie Ihre Mitmenschen darauf hin, daß die Nutzung des Grundwassers – auch ausserhalb der behördlichen Warnbereiche – mit Risiken verbunden sein kann. Insbesondere Kinder müssen hier geschützt werden!

Nur eine aktuelle Wasseranalyse, die insbesondere auf BTEX und MTBE untersucht, kann Sicherheit bieten. Die Probenpakete der letzten durch die Bürgerinitiative durchgeführten Analysereihe können hier entsprechende Hinweise geben.

Die unbedenkliche Wasserprobe der Nachbarn, die u.U. aus einer anderen Tiefe und damit vielleicht aus einer anderen Wasserschicht fördert ist kein Garant dafür, dass auch das eigene Brunnenwasser schadstofffrei ist!

Auch geruchtsfreies Wasser kann gesundheitsschädliche Anteile von BTEX und MTBE enthalten. Nutzen sie es im Zweifelsfalle auch nicht zum Wagenwaschen oder Rasensprengen, da Aerosole (feinste Wassertröpfen in der Luft) diese Stoffe verteilen und damit die schädigende Wirkung transportieren.

In diesem Sinne wünscht Ihnen allen die Bürgerinitiative unbeschwerten Sommerspaß!

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09.08.2013 Antwort des GAA auf Frage 18

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Antworten des Gewerbeaufsichtsamt Bremen in kursiv

  1. Warum werden Druckproben nicht mit Inertgasen, Wasser oder anderen chemisch und biologisch neutralen Prüfmedien durchgeführt?

Da bei Druckprüfungen bereits 10 l austretender Flüssigkeit erkannt werden, ist eine nennenswerte Umweltverschmutzung durch dies Verfahren nicht zu besorgen und dies Restrisiko im Hinblick auf die Vorteile dieses Vorgehens hinzunehmen. Mit Gasen sind keine aussagekräftigen Dichtigkeitsprüfungen möglich. Wasser birgt Korrosionsrisiken und wird deshalb nicht mehr verwendet.

Auf die in der Fragestellung schon vorhandene Lösung wird nicht eingegangen: denn nicht-korrosive, umweltverträgliche Prüfmedien sind ganz einfach teuer. Vor diesem Hintergrund sorgt man sich um 10 Liter Gift im Grundwasser nicht wirklich!

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